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"Enge Kooperation erforderlich": Hamburger Senatorin Jutta Blankau war Gast bei Neujahrsempfang der Elbmarsch-SPD

Bei der Begrüßung: Senatorin Jutta Blankau mit Landrats-Kandidat Thomas Grambow (re. daneben) sowie Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth (re.) und weiteren Kommunalpolitikern aus der Elbmarsch (Foto: oh)
ce. Marschacht. Mit Jutta Blankau, Hamburgische Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, als prominentem Gast bat der SPD-Ortsverein der Samtgemeinde Elbmarsch jetzt zum Neujahrsempfang in den "Marschachter Hof". Zu den rund 100 Gästen gehörten auch der amtierende Verwaltungschef Rolf Roth, zugleich SPD-Kandidat für die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters am 25. Mai, sowie Thomas Grambow aus Neu Wulmstorf, der für die Sozialdemokraten bei der ebenfalls am 25. Mai stattfindenden Landratswahl antritt.
Jutta Blankau hob in ihrem Vortrag die Bedeutung der Metropolregion für Norddeutschland hervor. Mittlerweile leben in diesem Gebiet laut Blankau rund fünf Millionen Einwohner. Starke wirtschaftliche, soziale und ökologische Verflechtungen erforderten - so die Senatorin - eine enge Kooperation der Bundesländer Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg und Mecklenburg- Vorpommern. Das Verhältnis zwischen Stadt und Land sei dabei nicht immer spannungsfrei. Die von Hamburg ausgehende flächenmäßige Expansion, besonders durch den Hafenausbau, die weitergehende Industrieansiedlungen und die Errichtung von Logistikparks würden die Verwaltungsgrenzen längst überschreiten und eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Kreisen und Kommunen erforderlich machen.
"Das Hamburger Umland - und damit auch die Elbmarsch - wird vor allem als Wohn- und Lebensraum favorisiert", betonte Jutta Blankau. Dementsprechend seien neue Herausforderungen bei städtischen und ländlichen Infrastrukturen zu meistern. Als Beispiel nannte Blankau im Bereich der Verkehrspolitik eine weitere Elbquerung, den Ausbau der A26 und des Schienennetzes. Nur durch Abstimmung aller norddeutschen Bundesländer könnten diese Themen vorangebracht werden. "Auch damit der Norden nicht vom Süden der Bundesrepublik abgehängt wird", so Blankau.