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Gemeinde Marschacht beschließt Nachtragshaushalt: "Finanziell gut aufgestellt"

Marschachts Bürgermeister Claus Eckermann (Foto: archiv)
ce. Marschacht. Einen Nachtragshaushalt für 2013 hat jetzt die Gemeinde Marschacht verabschiedet. Der Etat schließt im Ergebnishaushalt (der Aufwendungen und Erträge umfasst) mit 398.900 Euro ab. Er liegt damit um 279.200 Euro über dem ursprünglichen Ansatz für 2013.
Zu den wesentlichsten Veränderungen im Ergebnishaushalt gehören laut Bürgermeister Claus Eckermann unter anderem folgende unerwartete Einnahmen: Nachzahlung an die Gemeinde im Rahmen der Kindergärten-Finanzhilfe für die Jahre 2011 und 2012 (fiel um 126.500 Euro höher als geplant aus), Gemeindeanteil Einkommenssteuer (lag um 104.000 Euro über dem Ansatz) und die Rückzahlung von Mitteln der Kindergarten-Finanzhilfe für 2013 (47.100 Euro mehr als angenommen). Weniger Einnahmen als geplant gab es beispielsweise bei der Gewerbesteuer, deren Erträge um 92.400 Euro unter dem Ansatz lagen.
Im Finanzhaushalt der Gemeinde Marschacht, wo Einnahmen und Auszahlungen der Kommune beziffert sind, gab es einen unvorhergesehenen Kredit an die Samtgemeinde Elbmarsch, der das Gemeindesäckl um 680.000 Euro erleichterte.
"Insgesamt ist die Gemeinde Marschacht finanziell gut aufgestellt", bilanziert Claus Eckermann. Da nicht in jedem Jahr Nachzahlungen etwa für Kindergärten zu erwarten seien, werde es nicht leicht sein, die Kosten im Kiga-Bereich von jährlich 543.000 Euro zu erwirtschaften. Hinzu komme, dass Einnahmen, Einkommens- und Gewerbesteuer stark konjunkturabhängig seien. Aufgrund ihrer eigenen Liquidität konnten die Marschachter der Samtgemeinde einen Kredit gewähren. Claus Eckermann: "Die finanzielle Handlungsfähigkeit der Gemeinde wird dadurch nicht gefährdet, und die Samtgemeinde wird entlastet."