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"Jahr der Veränderungen": Elbmarscher Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth blickt auf 2016 zurück

Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth (Foto: Samtgemeinde Elbmarsch)
ce. Elbmarsch. "Das Jahr 2016 lässt sich wohl ohne große Übertreibung als 'Jahr der Veränderungen' bezeichnen." So bringt der Elbmarscher Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth den Tenor seiner Rückschau auf 2016 auf den Punkt. Er setzt dabei unter anderem folgende Schwerpunkte:
- Rathausumbau: "Der Umbau schreitet für alle gut sichtbar voran", so Rolf Roth. In der zweiten Jahreshälfte seien schon die neuen Büros der Fachbereiche Finanzwirtschaft und Bauverwaltung bezogen worden. In 2017 soll die Umgestaltung der übrigen Räumlichkeiten folgen. Danach werde sich auch der Wartebereich zeitgemäß präsentieren.
- Politische Veränderungen: Die Wahlen am 11. September haben nicht nur zu Bürgermeisterwechseln in Marschacht und Tespe geführt, sondern auch die Mehrheitsverhältnisse auf Samtgemeindeebene verändert. Der neu gewählte Rat hat sich laut Rolf Roth jedoch durchweg einvernehmlich konstituiert, sodass auch in dieser Legislaturperiode mit "effektiver, lebendiger Ratsarbeit und vielen neuen Ideen und Werten" gerechnet werden dürfe.
- Engagement der Ehrenamtlichen: "Weit über den Brandschutz hinaus haben unsere Feuerwehrleute Hilfe geleistet in einem Umfang und einer Intensität, die mich meinen Hut ziehen lässt", betont Rolf Roth. "Wir können selbst dann auf sie zählen, wenn das Ausmaß der Grauslichkeit für die meisten kaum zu ertragen wäre, wie bei der Tierkörperbeseitigung in Oldershausen im Sommer 2016."
Auch bei der Integration der Flüchtlinge hätten sich die Freiwilligen stark eingesetzt. Als Beispiele nennt Roth die Sprachenvermittlung, die Kleiderkammer, das Internationale Café und die tagtägliche Betreuung. "Dass es trotz der viel zu beengten Verhältnisse in den Unterkünften zu verhältnismäßig überschaubaren Reibereien gekommen ist, grenzt an ein Wunder, das wir den freiwilligen Helfern zu verdanken haben."
Die Samtgemeinde Elbmarsch habe in 2016 auch einige Anstrengungen unternommen, um die Ehrenamtlichen zu unterstützen. So gehe der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Tespe zügig voran. Für den Bereich der Flüchtlingshilfe habe man mit Karsten Blau einen neuen Koordinator für ehrenamtliches Engagement gewinnen können.
- Vernetzung: Auch der Ausbau des Glasfasernetzes macht große Fortschritte. "Es freut mich außerordentlich, dass von den Angeschlossenen fast ausschließlich positive Stimmen zu hören sind. Da wundert es nicht, dass sich die Glasfaserversorgung zu einem Exporthit der Samtgemeinde Elbmarsch zu entwickeln beginnt", so Roth.
- Gewerbepark Eichholz: Innerhalb kürzester Zeit war in 2016 auch die letzte Fläche der ersten Park-Erweiterung vergeben. Aufgrund der großen Nachfrage wird nun bereits über die nächste Erweiterung beraten.
- Verkehr: "Die verkehrliche Situation auf der L217 und der B404 hat inzwischen dramatische Ausmaße angenommen", erklärt Rolf Roth. "Hier ist eine Entwicklung erkennbar, die uns vor große Herausforderungen stellt und für die wir in 2017 und darüber hinaus sehr gründlich nach Lösungen werden suchen müssen."
- Projekte für 2017: Es soll mit den Planungen für das neue Gerätehaus der Feuerwehr Schwinde-Stove begonnen werden. Das derzeitige Domizil sei - so Roth - sehr in die Jahre gekommen und werde seinen Anforderungen kaum noch gerecht.
Ein weiteres großes Vorhaben werde die Beteiligung an der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Harburg sein. "Dass in unserer Region eine Wohnungsknappheit besteht, spüren wir vielerorts. Diesem Problem zu begegnen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns nicht verschließen dürfen", mahnt der Verwaltungschef. Mit der neuen Gesellschaft könnte vor Ort Wohnraum auch für Menschen mit geringerem Einkommen geschaffen werden. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass sich die drei Mitgliedsgemeinden der Elbmarsch beteiligen.