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Salzhäuser Grüne unterstützen sozialen Wohnungsbau

Die Salzhäuser Grünen Kathrin Jordan und Hans-Joachim Abegg (Foto: Grüne Salzhausen)
ce. Salzhausen. Für den sozialen Wohnungsbau im Landkreis Harburg und damit für die Umsetzung von 50 entsprechenden Wohneinheiten in Salzhausen hat jetzt die Grünen-Fraktion im Gemeinderat gestimmt. "Eine Tendenz zu starken Mietpreissteigerungen bei den Neuvermietungen lässt sich im gesamten Kreis beobachten. Es gibt bereits eine große Zahl von Menschen, die bezahlbaren Wohnraum nachfragen, aber nicht mehr finden", erklären die Grünen Hans-Joachim Abegg und Kathrin Jordan. "Berufsgruppen mit unteren und mittleren Einkommen bis 2.500 Euro brutto könnten sich kaum noch ein Leben im Landkreis leisten, müssten sie die derzeitigen Mietpreissteigerungen zahlen, die bei Neuvermietungen anfallen."
Viele Arbeitgeber beklagten - so Abegg und Jordan -, keine Arbeitskräfte mehr zu finden, weil diese keine ihrem Einkommen entsprechende Wohnung finden. Darüber hinaus gebe es kaum noch Neuvermietungen, die die Preisvorgaben der Jobcenter erfüllen. Damit einher gehe langfristig auch eine Steigerung der Aufwendungen für soziale Aufgaben.
Ein weiteres Problem stellten die Niedrigrenten dar, die künftig ganze Bevölkerungsschichten treffen würden. Das „Handelsblatt“ habe errechnet, dass ein Arbeitnehmer 40 Jahre lang 40 Stunden Vollzeitarbeit bei einem Stundenlohn von 13,06 Euro geleistet haben muss, um auf eine monatliche Rente von 850 Euro zu kommen, die derzeitig als überlebenssichernd gilt. "Es ist bereits jetzt absehbar, dass viele Menschen diese Vorausetzung nicht erfüllen können. Um auch zukünftig gesellschaftstragenden Berufsgruppen und Rentnern das Leben im Landkreis zu ermöglichen, ist es mehr als geboten, hier kräftig gegenzusteuern", mahnt Hans-Joachim Abegg.
Den vielen negativen Einstellungen zum sozialen Wohnungsbau in der Politik halten die Grünen entgegen, dass es "nach unserer Auffassung von Ratsarbeit nicht das vordringliche Ziel sein kann, die eigenen Interessen als Vermieter zu vertreten, sondern das langfristige Wohl des Landkreises, seiner Kommunen und Bewohner zu fördern".