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Viele Weichen für die Region gestellt

Historischer Moment in 2015: Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth (Mi.) mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft beim ersten Spatenstich für den Ausbau des Glasfasernetzes (Foto: archiv/ce)

Rückschau der Samtgemeinde Elbmarsch auf 2015

ce. Elbmarsch. Von zahlreichen "Weichenstellungen" politischer, wirtschaftlicher und finanzieller Art für die Zukunft war das Jahr 2015 in der Samtgemeinde Elbmarsch geprägt. Das wurde deutlich beim Jahresrückblick, den Samtgemeindebürgermeister Rolf Roth jetzt vorlegte. Als "eines der positivsten Ereignisse" wertete er den Baubeginn für ein gemeindeeigenes Glasfasernetz. In diesem Jahr soll das Netz in Betrieb gehen.
Roth setzte in seiner Rückschau außerdem unter anderem folgende Schwerpunkte:
- Gewerbeansiedlung:
Das gemeindeübergreifende Gewerbegebiet in Eichholz wurde erweitert. Im ersten Bauabschnitt waren innerhalb kürzester Zeit sämtliche Flächen vergeben. Im Mai 2015 nahm die Samtgemeinde Elbmarsch den zweiten Abschnitt offiziell in Betrieb. Zu diesem Zeitpunkt hatte auch hier schon die Hälfte der angebotenen Areale Abnehmer gefunden.
- Verkehr:
Der seit 2014 laufende Ausbau der Landesstraße 217 im Bereich Tespe wurde abgeschlossen. "Erfreulich ist auch, dass in diesem Zuge der Elberadweg geschlossen und seine Attraktivität noch weiter gesteigert werden konnte", hob Rolf Roth hervor.
- Finanzen:
"Unaufgeregt und ausgeglichen" war laut dem Verwaltungschef die Haushaltslage der Samtgemeinde im vergangenen Jahr. Die Kommune konnte sich um rund 120.000 Euro entschulden. So betrug das Gesamtvolumen des Haushaltes 8,1 Millionen Euro, und der Schuldenstand lag Ende 2015 bei knapp 7,3 Millionen Euro. Der Haushalt für 2016 und der Nachtragsetat für 2015 wurden vom Rat einstimmig beschlossen.
- Flüchtlinge:
In der Elbmarsch wurden in Marschacht Unterkünfte für 85 und in Bütlingen eine Wohnanlage für 87 Flüchtlinge geschaffen. Rolf Roth sprach den zahlreichen Helfern um Flüchtlingskoordinator Norbert Debrodt seinen Dank aus. Alle zusammen würden sich "großartig in Integration und Betreuung engagieren".
- Kinder und Jugendliche:
In Drennhausen wurde die Nachmittagsbetreuung für Kinder ausgebaut, und das Jugendzentrum "Deichhaus" feierte sein zehnjähriges Jubiläum.
Ganz besonders bedankt sich Rolf Roth schließlich bei den ehrenamtlich Aktiven, die "mit dazu beitragen, dass unsere Elbmarsch ein so lebenswerter Ort ist".