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Kulturübergreifende Begegnungen bei Sommerfest in Marschacht

Wann? 30.07.2016 15:00 Uhr

Wo? MTV-Sportanlage, Hagenweg, 21436 Marschacht DE
Wird auch beim Fest gezeigt: ein von Angela Stehr aus Tespe in einem Kunstprojekt mit Schutzsuchenden gefertigtes Flüchtlingsboot (Foto: Angela Stehr)
Marschacht: MTV-Sportanlage | ce. Marschacht. Über ein halbes Jahr ist es her, dass die Marschachter Bürger die ersten Flüchtlinge in ihrer Mitte aufgenommen haben. Später kamen weitere in Bütlingen hinzu. Zahlreiche engagierte Elbmarscher nahmen sich der Aufgabe an, den Schutzsuchenden die deutsche Sprache beizubringen, sie mit dem Nötigsten zu versorgen, ihnen die neue Gesellschaft zu erklären und die Möglichkeit zu bieten, sich in das Umfeld hineinzufinden. Mit großem Erfolg: Freundliche und gut gelaunte Geflüchtete sind ein alltägliches Bild, negative Erfahrungen bleiben die Ausnahme. Anlässlich dieser positiven Bilanz laden die Ehrenamtlichen der Elbmarsch alle Interessierten zu einem bunten "Fest der Begegnung" am Samstag, 30. Juli, um 15 Uhr auf der Sportanlage am Hagenweg in Marschacht ein.
Bei dem Fest präsentiert unter anderem eine Malergruppe des Vereins "WIR - Kunst und Kultur in der Elbmarsch" Werke, die in der Zusammenarbeit mit Schutzsuchenden entstanden sind. Darüber hinaus stellt das Hof-Atelier Tespe um Angela Stehr Arbeiten aus dem Kunstprojekt mit Flüchtlingen aus. Auch für das leibliche Wohl wird kulturübergreifend gesorgt. „Es gibt ein abwechslungsreiches Büfett, zu dem unsere Geflüchteten Spezialtäten aus ihren Heimatländern beisteuern. Aber natürlich ist auch die deutsche Küche hinreichend vertreten“, kündigt Bianca Krause aus dem Organisationsteam des Festes an.
Damit die Feier eine runde Sache wird, sorgt außerdem der Verein zur Förderung deutschsprachiger Musik mit den Live-Bands Soma und Suprastone für reichlich gute Stimmung. Darüber hinaus bietet der MTV Marschacht auf der Sportanlage kleine Spiele an.
„Wir wollen gerne in lockerer Atmosphäre feiern, dass sich die Flüchtlinge so gut bei uns eingefunden haben“, so Biancas Krause. „Und wir wollen allen denjenigen, die noch nicht die Gelegenheit hatten, sich mit unseren Geflüchteten vertraut zu machen, eben dies ermöglichen."