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Milchlaster kommt in Kutenholz von der Straße ab und bleibt im Seitenstreifen stecken

(Foto: Polizei)
jd. Kutenholz. Ein vom Dauerregen aufgeweichter Seitenstreifen an der Landesstraße 123 in Kutenholz wurde dem Fahrer eines Milch-Lasters zum Verhängnis: Der mit rund 26.000 Litern Milch beladene Tanklastzug einer Molkerei aus Schleswig-Holstein war am späten Freitagnachmittag in Richtung Bargstedt unterwegs. Am Ortsausgang von Kutenholz kam das Fahrzeug mitsamt Anhänger von der Fahrbahn ab und blieb im durchnässten Grünstreifen stecken.
Der 27-jährige Fahrer hatte in Höhe einer Verkehrsinsel bemerkt, dass der schlingernde Anhänger in den aufgeweichten Seitenraum geraten war. Bei dem Versuch, das Gespann zu stabilisieren, rutschte auch der Lkw selbst in den Grünstreifen und sackte dort ein. Der Anhänger stieß dabei mit dem Tank gegen einen Straßenbaum. Vom Zugfahrzeug riss eine der beiden hinteren Achsen ab. Außerdem knickten etliche Leitpfähle um.
Die Molkerei rückte mit einem Ersatzfahrzeug an, damit die Milch umgepumpt werden konnte. Ein Kran hob den lädierten Laster anschließend wieder auf die Fahrbahn. Wegen der Bergungsarbeiten war die L123 für rund fünf Stunden gesperrt. Zu gravierenden Verkehrsbehinderungen kam es allerdings nicht. Der entstandene Schaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.