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An die Kochtöpfe, fertig, los!: Hobbyköchin überzeugte in "Küchenschlacht"

Den "Koch-Papst" Alfons Schuhbeck überzeugte die Hobbyköchin mit ihrer Holunderbeersuppe
am. Fredenbeck. Zwei Runden gewann Anke Zimmer aus Fredenbeck bei der ZDF-Fernsehshow "Küchenschlacht", ehe sie nun vor einer Woche in der Finalrunde ausschied. "Das war fair", sagt sie und ist mit ihrem Ergebnis mehr als zufrieden. Sie hat sich unter 216 Teilnehmern auf den sechsten Platz gekocht. Eine Freundin hatte sie ohne ihr Mitwissen zu der Kochshow angemeldet und Anke Zimmermann zögerte nicht, als das ZDF bei ihr anrief.
Gleich in der ersten Runde überzeugte sie die Juroren mit einem Hausmannsgericht "Wiener Schnitzel, Brokkoli und Zitronenbutter". In nur 35 Minuten musste das Gericht perfekt serviert und gut temperiert auf dem Teller liegen und dem anspruchsvollen Gaumen von Starköchen wie Alfons Schuhbeck, Horst Lichter und Nelson Müller standhalten. Viel Lob hat sie für ihre Gerichte erhalten, für die Holunderbeersuppe, die Schubeck an seine Kindheit erinnerte oder für ihren Apfelcrumble, den Müller mit den Worten "Tod durch Dessert" kommentierte.
Die 62-Jährige ist dabei von der ganzen Aufregung, die ihre Freunde und Familie befallen hatte, unberührt geblieben. Weder die ungewohnte Kochsituation vor laufenden Kameras noch die Anwesenheit der Kochprominenz konnten sie verunsichern. "Das ist vielleicht der Vorteil des Alters", sagt die Hobbyköchin, "man hat mehr Gelassenheit als die jungen Menschen". Aber auch der sieben- bis zwölfköpfige Fan-Club, der sie immer zu den Kochshows nach Hamburg-Bahrenfeld begleitet hatte, gab ihr Rückendeckung.
Was ist eigentlich das Geheimnis ihrer Gerichte? "Ich bin meiner Linie, also den Hausmannsrezepten, die ich schon aus meiner Kindheit kenne, treu geblieben", sagt Zimmermann, "ich habe sie nur etwas modernisiert". Und dabei kommen dann Gerichte, wie Aprikosensauerkraut mit Schmorbraten und Semmelknödel heraus. Ihr Tipp an alle, die Lust aufs Kochen haben: "einfache Gerichte, gute Zutaten und sich trauen, neue Zutaten zu kombinieren".