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Brände in Fredenbecks Flüchtlingsunterkünften: "Angriff von außen ist auszuschließen"

Die Container in der Bahnhofstraße brannten komplett aus (Foto: am)
am. Fredenbeck. Es ist drei Wochen her, dass die beiden Asylunterkünfte in Fredenbeck gebrannt haben. Jetzt hat sich zumindest eine Annahme der Polizei erhärtet: "Ein Angriff von Außen, also ein fremdenfeindlicher Angriff ist auszuschließen", so Polizeisprecher Rainer Bohmbach. Die Polizei konzentriert sich nun auf die Bewohner.
Zu den Ereignissen in der Nacht zu Freitag, 20. November, bleiben weiterhin Fragen offen. Welcher der 23 Bewohner hat das Feuer gelegt? Und warum hat er das getan?
Damals brannte es zunächst in der Asylunterkunft im früheren "Hotel Fredenbeck" und eineinhalb Stunden später in den Wohncontainern neben dem Feuerwehrgerätehaus. In dem ehemaligen Hotel in der Dinghornerstraße konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden. Das Haus ist jetzt wieder bewohnt. In der Bahnhofstraße richtete das Feuer mehr Schaden an. Sechs Wohneinheiten brannten völlig aus. Die unversehrten Container sollen aber auf Wunsch der Politik nicht wieder belegt werden.
Auf die Frage nach dem Brandstifter gibt es bis jetzt keine Antwort. "Die Ermittlungen laufen", so Bohmbach. Nach aktuellem Ermittlungsstand gebe es aber keinen dringenden Tatverdacht gegen eine bestimmte Person, so die vage Formulierung.
Die Menschen in Fredenbeck und in der Samtgemeinde lassen sich, wie es scheint, von den Vorfällen nicht aus der Bahn werfen. "Die Stimmung im Ort den Flüchtlingen gegenüber ist weiterhin positiv", sagt Samtgemeindebürgermeister Ralf Handelsmann erleichtert. Das sei auch in den beiden Infoveranstaltungen zum Thema Flüchtlinge sehr deutlich geworden.