Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Bürgerwerkstatt für Verbunddorferneuerung gegründet

Wie hier in Aspe haben sich in allen Dörfern die Menschen getroffen,um Ideen für die Dorferneuerung zu sammeln
am. Reith. Seit knapp eineinhalb Jahren treffen sich in den Gemeinden Kutenholz und Brest regelmäßig Bürger, um über die Zukunft ihrer Dörfer zu beraten. Für das Landesprogramm "Verbunddorferneuerung" haben zu verschiedenen Themen, wie Friedhofsgestaltung, Dorfmittelpunkt oder Verkehrsberuhigung Ideen gesammelt (das WOCHENBLATT berichtete). Unter dem Motto: "Wir wollen keine Schlafdörfer, sondern vitale und lebendige Ortschaften" wollen sie die Ortschaften verändern. Jetzt fand in Reith das erste offizielle Treffen der Bürgerwerkstatt statt.
Rund 40 Bewohner aus den Dörfern Kutenholz, Aspe, Essel und Mulsum in der Gemeinde Kutenholz sowie Brest, Reith und Wohlerst in der Gemeinde Brest haben sich zu dieser Auftaktveranstaltung getroffen. In Zukunft werden 21 von ihnen - je drei Vertreter aus jedem Dorf - einmal pro Monat in der Bürgerwerkstatt zusammenkommen. "Sie sind das Bindeglied zwischen den Ortsteilen und den Verantwortlichen des Programms Verbunddorfregion", sagt Ralf Handelsmann, Gemeindedirektor von Kutenholz. Sie sollen erarbeiten, welches Projekt Vorrang hat und dorfübergreifende Strukturen im Auge behalten. Wenn beispielsweise Kutenholz einen Fahrradweg plane, so Handelsmann, würde es auch Sinn machen diesen bis nach Brest weiterzuführen.
Um sich einen Überblick über den Zustand zu verschaffen, steht demnächst eine Rundfahrt durch alle Dörfer an. Darüber hinaus soll die Gruppe eine Fahrt in eine andere Region mit einem komplett anderen Ansatz unternehmen.
In einer kommenden Ausgaben Ihres WOCHENBLATT stellen wir Ihnen die Mitglieder der Bürgerwerkstatt der jeweiligen Dörfer vor.