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"Dörpshus" in Helmste: Der Grundstein ist gelegt

(v. li.): Marianne Wiebusch, Reiner Klintworth, Helmut Höft, Hans-Martin Bockelmann und Jörg Müller bei der Grundsteinlegung

Arbeiten am Neubau schreiten zügig voran

sb. Helmste. Für das "Dörpshus" mit Schießstand und Feuerwehrgerätehaus in Helmste ist kürzlich der Grundstein gelegt worden. Bürgermeister Jörg Müller, seine Stellvertreterin Marianne Wiebusch, Brandmeister Helmut Höft, Hans-Martin Bockelmann, Erster Vorsitzender der Schießsportgemeinschaft (SSG) Helmste, Reiner Klintworth, Erster Vorsitzender des Heimatverein Helmste, und viele mehr wohnten dem Festakt bei.

In seiner Festansprache blickte Bürgermeister Jörg Müller zunächst auf die Geschichte des Gebäudes. Das "Dörpshus" wird ein Anbau an die ehemalige Helmster Schule, die bis 1971 betrieben wurde. Anschließend wurde der Altbau zum Feuerwehrgerätehaus mit Mehrzweckraum umfunktioniert. Im Jahr 1978 wurde ein Schießstand angebaut, der jetzt dem neuen Anbau weichen musste. Den Abriss erledigten Helmster Bürger bis auf die Entsorgung von Asbestplatten in Eigenregie. Dabei wurde u.a. die Urkundenrolle gefunden, die damals beim Bau des Schießstand eingemauert wurde. Das gut erhaltene Dokument soll später im Gebäude ausgestellt werden. Bei der Grundsteinlegung des Neubaus wurde ebenfalls ein beidseitig verschlossenes Rohr mit Münzen und Dokumenten - darunter auch ein "Neue Stader WOCHENBLATT" eingemauert.

Der Bau des "Dörpshus" ist das letzte große Projekt der Dorferneuerung Helmste aus dem Jahr 2006. Um Kosten zu sparen, soll in den Neubau viel Eigenleistung einfließen. Zum fertigen Gebäude gehören später ein Feuerwehrgerätehaus mit Garage, Umkleideraum und Küchenzeile, ein Schießstand, eine Heimatstube für den Heimatverein und ein Jugendtreffpunkt. Die Einweihung ist für diesen Herbst angesetzt.