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Flüchtlinge aus der Samtgemeinde Fredenbeck absolvieren Intensivsprachkurs

Teilnehmer und Lehrerteam freuen sich über ihren Erfolg im orientierenden Deutschkurs (Foto: Lutz Schadeck)
am. Kutenholz. Die meisten von ihnen sind bereits seit eineinhalb Jahren in Deutschland und halten jetzt stolz ihr erstes offzielles Zertifikat in den Händen. Die zehn Teilnehmer des „orientierenden Deutschkurses" für Asylbewerber haben vergangene Woche ihre mündliche und schriftliche Abschlussprüfung in Kutenholz abgelegt.
Zum ersten Mal fand in der Samtgemeinde Fredenbeck der Intensivsprachkurs der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) statt, der sich an Flüchtlinge im laufenden Asylverfahren richtet. Dieser soll den Übergang in andere Bildungsmaßnahmen oder in Arbeitsverhältnisse erleichtern. Den Auftrag für den Deutschkurs hat die Bildungseinrichtung vom Land erhalten.
Die Schüler aus dem Sudan und Ghana hatten drei Monate lang, vier Tage in der Woche in Vierstundenblöcken die deutsche Sprache und hiesige Werte und Gepflogenheiten erlernt. Am Ende waren sie glücklich über das Papier, das ihnen bescheinigt, sich in deutscher Sprache verständigen zu können.
Eine besondere Herausforderung habe darin bestand, so die Lehrer Anke Tiemann und Lutz Schadeck, dass die Asylbewerber mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen gestartet waren. "Wenn man sich vor Augen führt, dass einige Teilnehmer Analphabeten auch in ihrer Muttersprache waren, zum Teil keinerlei Kenntnisse der lateinischen Schrift und der deutschen Sprache hatten, sind die Ergebnisse beachtenswert", sagt Lutz Schadeck.
Im August soll voraussichtlich der nächste Kurs beginnen.