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Fredenbeck: Bau des "Quartiers am Golfplatz" verschiebt sich

Direkt neben dem Golfplatz Deinster Mühle soll ein moderner Mehrgenerationenpark entstehen (Foto: sb)
am. Fredenbeck. Der zunächst anvisierte Baubeginn im Sommer 2016 des Mehrgenerationenparks "Quartier am Golfplatz" in Fredenbeck (das WOCHENBLATT berichtete) wird sich verschieben. Dennoch kommt jetzt sowohl auf Seiten des Projektentwicklers Dr. Wolfgang Röhr von der "Villa Vitalia" als auch auf Seiten der Politik Bewegung in die Sache.
Der Fredenbecker Rat hat kürzlich alle Änderungswünsche des Investors in den Babauungsplan eingearbeitet. Dr. Röhr hatte unter anderem beantragt, die Anordnung der sechs geplanten Gebäude ändern zu dürfen. Die Wohnvillen sollen nicht, wie ursprünglich geplant, im Schachbrettmuster, sondern schräg zueinander gebaut werden. "So wird jede Wohnung eine Sonnenseite bekommen", sagt Christine Müller vom Vermögensberatungsunternehmen Mercurion. Dieses beschäftigt sich für Villa Vitalia mit der Vermarktung des Mehrgenerationenparks. Darüber hinaus wurde jetzt im vorderen Bereich des Geländes zur Kreisstraße eine Tiefgarage auf zwei Ebenen eingeplant. Bis zum Freitag, 6. Mai liegt der Entwurf der Bauleitplanung öffentlich aus.
Hauptgrund für die Verzögerung des Baustarts ist ein Genehmigungsverfahren der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), das erst Mitte Februar beendet worden war. Seitdem laufen konkrete Gespräche mit Kaufinteressenten und Kapitalanlegern. "Wir sind sowohl mit professionellen Investoren als auch mit Kleinanlegern im Gespräch", sagt Christine Müller.
Nach Beendigung dieser ersten Phase soll der Bau der sechs Wohnvillen starten. Dann können auch die Wohnungen erworben werden.
Was die Vermarktung angeht, ist Christine Müller recht zuversichtlich. "Schon jetzt haben sich viele Menschen aus der Nachbarschaft gemeldet, die für sich oder ihre Eltern eine Wohnung kaufen wollen", sagt sie.
Zur Erinnerung: Auf dem Gelände in der Nähe des Deinster Golfplatzes sollen auf einer Fläche von 2,3 Hektar rund 70 barrierefreie Wohnungen, aufgeteilt in sechs "Wohnvillen" sowie zirka 60 Pflegeapartments, ein Pflegehotel entstehen. Hinzu kommt eine Passage mit Wellnessbereich, Café, Kiosk und mehr. Neben Senioren sollen sich dort auch junge Familien wohlfühlen. Auf Wunsch der Samtgemeinde soll auf den Gelände auch eine Kita entstehen.