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Helmut Zabel gibt nach 21 Jahren den Vorsitz des DRK-Ortsvereins Fredenbeck ab

Inge und Helmut Zabel engagieren sich seit 21 Jahren für das DRK (Foto: sb)
(am). Helmut Zabel war mehr als 20 Jahre lang erster Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Fredenbeck. Jetzt hat der den Vorsitz an Regina Jabs übergeben. "Junge Leute an die Front", so seine Begründung. "Mit 73 Jahren ist es langsam genug."
Er verlässt den Verein mit einem guten Gefühl. "Wir sind ein großer Verein und wir stehen finanziell gut da", sagt der Senior. Er betont dabei die Rolle der rund 50 Helfer. "Eine Gruppe zu führen geht nur, wenn man von 'Wir' spricht." Ohne die Helfer hätte er "längst abschließen" können.
Als Mann mit Ecken und Kanten bezeichnete ihn seine Nachfolgerin mit einem Augenzwinkern. Ja, er wäre zum Teil auch unbequem gewesen, aber die Eigenschaft hätte sich letztendlich positiv auf den Verein ausgewirkt, so der ehemalige Vorsitzende. Dabei hat er sich an zwei Lebensphilosophien gehalten: "Wer zufrieden ist, ist faul" und "Immer gradlinig durchs Leben gehen, dann sieht man, ob man rechts oder links überholt wird."
Ganz leicht fällt es ihm jetzt nicht, den Vorsitz abzugeben. "21 Jahre kann man nicht einfach so abschütteln." Er will jetzt erst einmal ein Jahr pausieren und danach gegebenenfalls den Verein wieder bei kleineren Arbeiten unterstützen. Seine Frau Inge, die unter anderem die Kleiderkammer und die Kreativgruppe geleitet und die Seniorengruppe unterstützt hat, bleibt weiter im Verein aktiv.
Für seine langjährige Tätigkeit verlieh Samtgemeinde-Bürgermeister Ralf Handelsmann Helmut Zabel bei der Jahreshauptversammlung des Ortsvereins die Ehrenmedaille der Samtgemeinde Fredenbeck. "Ohne meine wichtigste rechte Hand, meine Frau, hätte ich das nicht machen können", bedankt sich Zabel bei seiner Gattin.