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Landfrauen Mulsum treten in Dialog mit Zuwanderern

Ein erstes Kennenlernen zwischen Landfrauen und Flüchtlingen in Mulsum (Foto: Lütjen)
am. Mulsum. "Näher kommen und Berührungsängste abbauen" - unter diesem Motto trafen sich kürzlich 20 Landfrauen aus Mulsum mit drei jungen Flüchtlingen aus Afghanistan und dem Sudan. Begleitet wurde das Treffen von dem Sprecher der ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer in der Gemeinde Kutenholz, Manfred Tiemann, und einem Dolmetscher.
Die Flüchtlinge berichteten von ihrer riskanten Flucht vor Krieg und Verfolgung sowie dem langen und beschwerlichen Weg nach Kutenholz. "So unterschiedlich ihre Erlebnisse waren, so eint sie ihr größter Wunsch von einem Leben in Sicherheit für sich und ihre Familien", sagt Iris Lütjen, Vorsitzende des Landfrauenvereins Mulsum. "Wir waren beeindruckt von der Stärke und Willenskraft dieser Menschen." In Gesprächen, die überwiegend in deutscher Sprache geführt wurden, konnten viele Fragen zu ihrer Heimat und ihren Zukunftsplänen beantwortet werden.
Manfred Tiemann stellte den Landfrauen die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer vor. Er machte deutlich, wie wichtig die Ehrenamtlichen sind, denn ohne sie wäre die Durchführung von Deutschkursen, einer Fahrradwerkstatt oder Fahrten und Begleitung von Arztbesuchen nicht möglich.
"Die anfänglichen Berührungsängste sind abgebaut. Jetzt streben wir weitere Zusammenkünfte an", so Iris Lütjen. "In naher Zeit soll ein Multi-Kulti Treff entstehen, bei dem wir Landfrauen uns einbringen wollen."