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Lange Schlangen am WC

Horst Knopff vor dem Sportlerheim

TSV Mulsum braucht mehrToiletten


sb. Mulsum. Viel zu kleine sanitäre Anlagen im 1980er Jahre-Charme - so ist die Situation im Sportlerheim des TSV Mulsum. "Insbesondere bei großen Turnieren auf unserer Sportanlage stoßen wir im Sanitärbereich oft an unsere Grenzen", sagt Horst Knopff (63), Erster Vorsitzender des Sportvereins auf der Stader Geest. Deshalb freut er sich, dass der Gemeinderat Kutenholz einem Zuschussantrag für bauliche Maßnahmen am Sporthaus Mulsum zugestimmt hat. 50 Prozent der Kosten, maximal 15.000 Euro, sollen aus der Gemeindekasse in das Projekt fließen.

Der Sanitärbereich soll bei den Damen von einem auf zwei WCs vergrößert werden. Zudem ist geplant, alle Toilettenräume zu modernisieren. Weil der neue Sanitärbereich mehr Platz benötigt, soll ein Durchbruch zu einem benachbarten Ballraum erfolgen. Die Bälle sowie anderes Trainingsmaterial werden dann in einer ehemaligen Garage untergebracht.

Laut Kostenvoranschlag betragen die Gesamtkosten für die Baumaßnahme zirka 30.000 Euro. Der TSV Mulsum hofft neben dem Gemeindezuschuss auf weitere Förderung durch den Landessportbund. Zudem lässt der Verein Eigenmittel einfließen. "Sollten unsere Rücklagen nicht reichen, nehmen wir eventuell auch einen Kredit auf", sagt Horst Knopff.

Die Baumaßnahme soll nach Möglichkeit noch in diesem Jahr beginnen. "Besonders der Zuwachs im Damenfußball und die Spielgemeinschaft im Jugendbereich sowie der jährliche Jugend-Cup mit rund 900 Teilnehmern machen den Umbau dringend erforderlich", rechnet Knopff vor. Zudem möchte der Nachbarverein TSV Essel im kommenden Jahr die Deutschen Meisterschaften im Seniorenfaustball auf der Sportanlage in Mulsum ausrichten. "Bis dahin soll alles fertig sein", hofft der Vereinsvorsitzende.

Die Sportanlage in Mulsum wird von mehreren Vereinen von der Stader Geest genutzt. Neben dem TSV Mulsum und dem VfL Kutenholz ist es hauptsächlich der FC Mulsum/Kutenholz, der dort mit rund 30 Mannschaften vom Jugend- bis zum Seniorbereich trainiert und Punktspiele austrägt. Auch die Feuerwehr nutzt das Gelände für Wettkämpfe. "Hier ist jeden Tag etwas los", sagt Horst Knopff.