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Neue Ansprechpartner für Asylarbeit in der Samtgemeinde Fredenbeck

Horst Knopf (li.) und Manfred Tiemann sollen das Team in der Verwaltung unterstützen (Foto: am)
am. Fredenbeck. In der Samtgemeinde Fredenbeck gibt es zwei neue Ansprechpartner für die Flüchtlingsarbeit. Manfred Tiemann (58) und Horst Knopf (64) sind seit Anfang März als Mittler zwischen Ordnungsamt und Asylhelfern tätig. Sie sollen für Flüchtlinge und Ehrenamtliche den Kontakt zur Verwaltung vereinfachen und auf der anderen Seite die Mitarbeiter im Rathaus unterstützen.
Beide haben Erfahrung in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit. Horst Knopf ist Vorsitzender des TSV Mulsum und gibt seit ungefähr einem Jahr Sprachunterricht für Flüchtlinge in Kutenholz. "Soziales Engagement hat in meinem Leben schon immer eine große Rolle gespielt", begründet Horst Knopf seine Entscheidung, sich für Flüchtlinge einzusetzen. Seine jetzige Aufgabe sieht er als neue Herausforderung. "Wir sind eine Anlaufstelle für die Menschen und Bindeglied zwischen zwei Bereichen. Wie genau unserer Aufgabe aussieht, wird sich mit der Zeit zeigen", so Knopf.
Manfred Tiemann ist seit Langem in der Flüchtlingsarbeit engagiert. Er hat den Deutschunterricht für Flüchtlinge von Anfang an mitgestaltet und viele Kontakte zu den Flüchtlingen, die in seiner unmittelbaren Nachbarschaft leben. Er möchte in seiner neuen Rolle auch die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus Deinste, Fredenbeck und Kutenholz vernetzen. "Es gibt hier sicherlich Synergiemöglichkeiten", sagt Manfred Tiemann.
Die Samtgemeinde hatte mit den zwei neu geschaffenen halben Stellen auf die angespannte Personalsituation im Rathaus reagiert. "Krankheitsausfälle und vermehrte Arbeit, beispielsweise durch Maßnahmen an Kitas und Schulen sowie durch die Unterbringung von Flüchtlingen, führt zu Engpässen", heißt es aus der Verwaltung. Eine Vollzeitkraft befasse sich de facto mit der Betreuung der Flüchtlinge, ein weiterer Mitarbeiter mit der Begutachtung des Wohnraumes für Asylsuchende.