Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Neue Kita-Plätze in der Samtgemeinde Fredenbeck

Der Platz in der Kita Kutenholz reicht nicht mehr. Ein zweites Gebäude soll jetzt gebaut werden (Foto: am)
am. Kutenholz. Die Wartelisten für Krippen- und Kindergartenplätze in der Samtgemeinde Fredenbeck dürften bald deutlich kürzer werden. Der Samtgemeinderat hat in seiner letzten Sitzung der Wahlperiode den Bau zweier Kitas auf den Weg gebracht: In Kutenholz wird der Regenbogenkindergarten um zwei Gruppen erweitert. Im Fredenbeck soll bald eine komplett neue Einrichtung mit drei Gruppen entstehen. "Das Ziel ist es, beide Kitas zum Januar 2018 an den Start zu bringen", sagt Ralph Löblich, Fachdienstleiter für die Bereiche Jugend, Bildung und Inneres.
In Kutenholz stimmte der Rat dem Erweiterungsneubau zu, der von dem aktuellen Gebäude räumlich getrennt ist (das WOCHENBLATT berichtete). Der Neubau soll in der Nähe der Sporthalle gebaut werden. In dem rund 350 Quadratmeter großen Gebäude sollen eine Elementar- und eine Krippengruppe untergebracht werden. In Eiltempo hatten das Architektenbüro, der Rat und die Verwaltung die Bauplanung über die Bühne gebracht. Lediglich zwei Details müssen noch erörtert werden: Die Verwaltung prüft, ob eine Zufahrt über den Sportplatz möglich wäre. Außerdem regten die Ratsmitglieder an, die Deckenhöhe um 15 Zentimeter zu erhöhen. Die Flure, die nur künstliches Licht haben, sollen dadurch heller und offener wirken.
Die Samtgemeinde hofft, bis zum Ende des Jahres mit dem Bau der Kita-Erweiterung in Kutenholz beginnen zu können. Nur so hat sie eine Chance auf Fördergelder. Um keine Zeit zu verlieren, hat die Verwaltung bereits vor dem Ratsentschluss den Förderantrag und einen Bauantrag gestellt. "Es steht auf der Kippe", sagt Löblich. "Ob wir es schaffen, hängt vor allem davon ab, wann wir die Baugenehmigung erhalten."
Auch in Fredenbeck geht es jetzt zügig voran. Im Mehrgenerationenpark "Quartier am Golfplatz" soll ein komplett neuer Kindergarten mit drei Gruppen entstehen. Planer Arndt Uhlig stellte kürzlich dazu den ersten Entwurf vor. Die Samtgemeinde möchte die Räumlichkeiten vom Investor des Mehrgenerationenparks, Dr. Wolfgang Röhr, anmieten.
Auch hier hat die Samtgemeinde ein Interesse daran, dass der Bau möglichst schnell beginnt. Die Fördergelder würde in diesem Fall zwar der Investor erhalten, diese würden aber auch auf die die Miete umgelegt werden.
Jetzt stehen noch Abstimmungen unter anderem mit den Planern an, doch "die Vorlage steht und wird im Kern nicht verändert", so Löblich. In dem Gebäude sollen zwei Elementargruppen und eine Krippengruppe Platz finden. Auf dem großzügigen Außengelände besteht die Möglichkeit zur Erweiterung einer vierten Gruppe. Die Elementargruppen sollen einen eigenen Ruheraum erhalten, obwohl laut Landesvorgaben dieser nur für die Krippenkinder vorgeschrieben ist.
Der Kindergarten soll nicht nur räumlich im Mehrgenerationenpark liegen, er soll auch in das Leben der älteren Generationen involviert sein. "Das pädagogische Konzept ist hier ein Stück weit vorgegeben", sagt Löblich. "Wer auch immer dort beschäftigt sein wird, soll dies in den Kindergartenalltag einfließen lassen."
Der Samtgemeinderat hat den Entwurf in seiner Sitzung zur Kenntnis genommen. Die endgültige Zustimmung wird aber der neue Rat der Samtgemeinde geben müssen.