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Rund 2.000 Euro gespart

Helmut Bardenhagen zeigt auf die frisch sanierte Rasenfläche

Günstige Sanierung des Deinster Sportplatzes dank Eigenleistung

sb. Deinste. Es war höchste Eisenbahn: Im Juni wies eines der beiden Spielfelder auf dem Sportplatz des SV Deinste so tiefe Löcher auf, dass die Fläche wegen Verletzungsgefahr der Spieler gesperrt werden musste. Die Gemeinde gab daraufhin dem Antrag des Vereinsvorsitzenden Helmut Bardenhagen statt und stellte für die professionelle Sanierung des Rasens 4.000 Euro zur Verfügung. Jetzt das Happy End: "Aufgrund hoher Eigenleistung haben wir nur rund 2.000 Euro benötigt und belasten die Gemeindekasse weniger als vorgesehen", sagt Bardenhagen.

Deinste ist eine Hochburg des Fußballs: 17 Jugendteams und fünf Erwachsenenmannschaften trainieren dort ein- bis zweimal pro Woche. "Das macht 1.800 Stunden Spielbetrieb pro Jahr", rechnet Helmut Bardenhagen vor. Das hält der beste Rasen auf Dauer nicht aus. Jedes Jahr müssen die beiden Spielfelder ausgebessert werden. Die Flächen vor dem Tor und im Mittelraum werden besonders stark beansprucht. Dort sackt der Boden ab und das Gras lichtet sich. "Halten sich die Reparaturen in Grenzen, erledigen wir sie aus eigenen Mitteln und Reihen", sagt Bardenhagen. Jetzt waren die Schäden jedoch so groß, dass für die Arbeiten Maschinen und fachliches Know-how benötigt wurde. Weil die Sportler es sich jedoch nicht nehmen ließen, den Profis zur Hand zu gehen, konnten die im Voraus kalkulierten Kosten deutlich gesenkt werden.

"Die Jugendarbeit ist unserem Verein besonders wichtig", sagt Helmut Bardenhagen. "Deshalb betreiben wir bewusst Breitensport, sodass jeder die Chance erhält, mitzuspielen." Die Gründung einer Jugendspielgemeinschaft (JSG) mit den Sportvereinen in Mulsum, Schwinge und Hagen werde das Angebot demnächst sogar vertiefen. Starke Leistung zeigt die B-Jugend des Vereins, die erfolgreich in der Landesliga spielt. "Die trainieren zu Saisonbeginn bis zu viermal pro Woche", sagt Bardenhagen.