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Samtgemeinde Fredenebck sucht weiterhin Wohnraum für Asylbewerber

Die Ratsmitglieder stimmten für den Kauf des ehemaligen Bauernhauses in Mulsum (Foto: am)
am. Kutenholz. Die Samtgemeinde Fredenbeck ist weiterhin auf der Suche nach Unterkünften für Asylbewerber. In der Gemeinderatssitzung in Kutenholz stellte Samtgemeinde-Bürgermeister Ralf Handelsmann die Lage vor.
Bis Januar werden 195 Flüchtlinge in der Samtgemeinde leben. Bis Ende 2016 werden es 400 Flüchtlinge sein.
Momentan gibt es genügend Wohnungen. Aber der Bedarf wird steigen. "Wir befinden uns fortlaufend in Verhandlungen", sagt Handelsmann. "Ich hoffe, dass die Brände in den Asylunterkünften die Vermieter nicht abschreckt." Denn die Samtgemeinde setzt weiterhin auf kleine Wohneinheiten und dezentrale Unterbringung.
Dabei ist es in den Gemeinden Kutenholz und Deinste einfacher, Wohnraum zu finden. In Fredenbeck ist der Wohnraum knapp. Das könnte zu einer Ungleichverteilung in den Gemeinden führen. "Wir sind um eine faire Verteilung bemüht", versichert jedoch Handelsmann.
Sein Vorschlag, Wohncontainer für 28 Flüchtlinge auf dem Grundstück hinter einem bestehenden Asylbewerberheim in Aspe aufzustellen, stieß dennoch auf wenig Gegenliebe. Der Samtgemeinde-Bürgermeister versprach, nach alternativen Flächen für die Container zu suchen, bat aber die Ratsmitglieder, schon jetzt der Option zuzustimmen. Die Ratsmitglieder wiesen darauf, dass mit den aktuell dort lebenden Asylbewerbern die Grenze für den kleinen Ort fast erreicht sei. Sie stimmten gegen diese Lösung. Im Notfall wird Handelsmann eine kurzfristige Sitzung einberufen, um erneut über diese Option zu beraten.
Konkret werden die Gespräche hingegen mit dem Eigentümer eines ehemaligen Bauernhauses in Mulsum. Da das Haus direkt am Sportplatz liegt, ist eine Nachnutzung, falls das Gebäude vielleicht irgendwann nicht mehr als Unterkunft benötigt wird, möglich. Die Gemeinde beschloss daher das Haus zu kaufen und es an die Samtgemeinde zu vermieten.