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Schüler der Grundschule Fredenbeck lernen Zahnpflege mit der "Villa Sauberzahn"

In der "Villa Sauberzahn" wird sichtbar, wo sich auf den Zähnen noch Zahnbelag versteckt (Foto: am)
am. Fredenbeck. Neongelb leuchten die Zähne im Schwarzlicht in der "Villa Sauberzahn" - oder besser gesagt neongelb leuchtet der Zahnbelag. Und das, obwohl die Kinder der 4a der Fredenbecker Grundschule eigentlich ihre Zähne geputzt haben. Der Farbstoff, den sie gekaut haben, hat das Übel sichtbar gemacht.
Was da beim Zähneputzen schief gelaufen sein könnte, das erklären die Mitarbeiterinnen des Zahnärztlichen Dienstes des Gesundheitsamtes. Einmal im Jahr besuchen sie gemeinsam mit einer Zahnärztin jede Grundschule und jeden Kindergarten im Landkreis, um die Zahngesundheit der Kinder zu erfassen und um mit ihnen die Pflege zu üben.
In diesem Jahr konnten die Schüler in Fredenbeck in dem abgedunkelten Zelt "Villa Sauberzahn" einen ganz besonderen Blick in ihren Mund werfen. Dabei mussten sie feststellen, dass die Zahnbürste bei Weitem nicht jede Ecke erwischt hat. "Die meisten Kinder und auch die Erwachsenen", sagt Mitarbeiterin Marion Schirwitz, "putzen regelmäßig aber zu kurz und nicht gründlich genug".
Für die Kinder der 4a heißt es also: nochmal ran an die Zahnbürste. Die Handpuppe Kroki erklärt Schritt für Schritt, wie es geht. Und siehe da: Beim zweiten Besuch in der "Villa Sauberzahn" leuchtet nichts mehr. "Es ist eine sehr schöne und kindgerechte Art, Zahnpflege zu erklären", sagt Schirwitz.
Die Arbeit des Zahndienstes scheint sich bezahlbar zu machen. "Es gibt immer weniger Kinder mit Karies", sagt die Zahnärztin Martina Scholz, die dieses mal die Kinder untersucht. Das belegen die Zahlen, die das Gesundheitsamt über die Jahre erfasst hat.