Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Trauer um Ralf Uhding

ig. Fredenbeck. ig. Fredenbeck. Die deutsche Handballszene trauert um Ralf Uhding. Der ehemalige Handballspieler und Manager des VfL Fredenbeck starb am vergangenen Mittwoch nach langer, schwerer Krankheit im Alter von nur 55 Jahren.
Ralf Uhding wurde am 24. Oktober 1960 in Fredenbeck geboren, schaffte 1979 mit dem damaligen Handball-Oberliga-Team als Meister den Aufstieg in die Regionalliga. Von da an ging es mit dem Geestclub steil nach oben. Zehn Jahre spielte Ralf Uhding in der ersten Mannschaft auf der linken Außenposition, feierte am 14. Mai 1988 mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga seinen größten sportlichen Erfolg. 1989 zog sich Ralf Uhding aus der 1. Mannschaft zurück. Nach dem plötzlichen Tod seines Vaters, Harald Uhding, übernahm Uhding die Bundesliga-Handballer als Geschäftsführer und Manager. 1996 gelang ihm der erneute Aufstieg in die 1. Bundesliga. 43 Jahre lang war Ralf Uhding Mitglied beim VfL Fredenbeck.
Seine Kontakte als erklärter USA-Fan waren gefragt: Als Mitglied des Aufsichtsrates der Handball-Bundesliga machte Ralf Uhding „Handball in den USA“ zu seiner Mission, trieb die Entwicklung mit Hochdruck voran. „Ralf Uhding ist mit dem Handball in Fredenbeck ganz eng verbunden, hat viel für den Verein getan. Wir werden ihn nicht vergessen“, sagt VfL-Geschäftsführer Ulli Koch.
Der Verstorbene war ein erfolgreicher Unternehmer in der Gewerbe- und Wohnungsbaubranche.