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Wildwarner an L123 blinken nicht

Mit grellen Blinklichtern sollen die Schilder vor Wildunfällen warnen (Foto: sb)
am. Helmste. Wer die L 123 regelmäßig benutzt, der wird die hell leuchtenden Wildwarn-Schilder zwischen Helmste und Ohrensen kennen. Sie sind mit einem Sensor ausgestattet. Sobald sich ein Auto nähert, warnen sie an dieser besonders gefährlichen Stelle mit grellen Blinklichtern vor Wildunfällen. Seit einiger Zeit jedoch funktionieren sie nicht mehr. Das WOCHENBLATT hat beim Landkreis nachgefragt.
"Es gibt einen Defekt an der Solaranlage", sagt Landkreis-Pressesprecher Christian Schmidt. "Die Landesstraßenbehörde bearbeitet das Problem bereits." Allerdings könnte es noch eine Weile dauern, bis der Schaden behoben sei. Eine Fremdfirma sei bereits mit der Reparatur beauftragt worden.
Dennoch, auch die defekten Schilder würden weiterhin ihren Zweck erfüllen, so Schmidt. Da die Schilder reflektieren, würden sie auch auch ohne blinkende Lampen vor der Gefahrenstelle warnen.
Zur Erinnerung: Der Landkreis Stade hat in Zusammenarbeit mit der Jägerschaft des Landkreises die modernen Geräte aufstellen lassen. Es soll getestet werden, ob mit dieser Variante mehr Wildunfälle vermieden werden können. Die Initiatoren hoffen, dass sich die Fahrer durch das situationsbedingte Aufleuchten der Lampen, nicht so schnell an die Warnung gewöhnen wie an herkömmliche Schilder.
Nach einer einjährigen Testphase sollen die Wildwarner zunächst an einen Unfallschwerpunkt zwischen Mulsum und Schwinge, dann an die B 74 zwischen Hagenah und Elm platziert werden.
Die Schilder wurden unter anderem aus Bußgeldern und von der Landesjägerschaft Stade finanziert.