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180.000 Euro für den Dorfplatz

Das Gelände vor der ehemaligen Schule wird zum Treff aller Generationen

Politik bringt Mehrgenerationentreff in Essel auf den Weg / Baubeginn frühestens 2018

tp. Essel. Großer Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität im Geest-Dörfchen Essel: Für den Bau des Mehrgenerationentreffs bei der "Alten Dorfschule" in der kleinen Mitgliedsgemeinde stellte der Gemeinderat in Kutenholz jetzt einstimmig den Betrag von 180.000 Euro in den Haushaltsplan 2018 ein.
Bürgermeister Gerhard Seba rechnet mit einem Zuschuss von 63 Prozent aus Mitteln der Verbunddorfentwicklung. Vorbehaltlich des positiven Förderbescheids, den Seba im kommenden Frühjahr erwartet, können die Baumaßnahmen nach seiner Einschätzung frühestens Ende 2018 beginnen. Das Geld fließt größtenteils in die Neugestaltung des keilförmigen Areals zwischen Brinkstraße und Dorfstraße an der früheren Dorfschule für Nutzer aller Altersgruppen. Vorgesehen sind auf den drei Teilflächen "An der Zisterne", "Alter Schulhof" und "Dorfpark" u.a. neue Outdoor-Fitnessgeräte, eine Ladestation für E-Bikes, eine Anlage für die Trendsportart "Slackline" (Seiltanz auf einem Schlauchband), ein WLAN-Hotspot, der Ersatz der Kinder-Spielgeräte, Sitzgelegenheiten und ein Grillplatz mit Wetterunterstand. Auch das unter Denkmalschutz stehende Toilettenhäuschen soll saniert werden. Vorgesehen ist eine Nutzung als Lager für Spielgeräte. Die Entwürfe, die Landschaftsarchitekt Hans-Dieter Windler aus Vorwerk (Landkreis Rotenburg) präsentierte, stießen im Rat auf positive Resonanz.
Wie berichtet, wurde die Fassade der früheren Dorfschule, in der sich zwei Wohnungen und ein Fitnessraum für die Dorfjugend befinden, bereits mit öffentlichen Mitteln saniert. Eine veränderte Nutzung der Innenräume der alten Schule steht vorerst nicht auf der Agenda. Es gibt vage Ideen, in den Räumen ein Kulturzentrum einzurichten.