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Die alten Bürgermeister in Fredenbeck, Kutenholz und Deinste bleiben

Hans-Ulrich Schumacher (SPD), Gemeinde Fredenbeck
am. Fredenbeck. In den Gemeinden Fredenbeck, Kutenholz und Deinste werden aller Wahrscheinlichkeit nach die amtierenden Bürgermeister weiterregieren. Darauf lassen die Mehrheitsverhältnisse in den neuen Räten schließen. Die offizielle Bürgermeisterwahl findet aber erst bei den konstituierenden Sitzungen der neuen Räte im November statt.
In Fredenbeck bleibt die CDU prozentual gesehen knapp stärkste Kraft. Sie schickt Frank Havemann ins Rennen. Die Christdemokraten erhalten im Rat aber genauso, wie die SPD sieben Sitze. Hans-Ulrich Schumacher (SPD) wird demnach aller Voraussicht nach im Amt bleiben. Genauso wie die FWG (zwei Sitze) wollen auch die Grünen (ein Sitz), den amtierenden Bürgermeister unterstützen. Dies scheint auch dem Wählerwunsch zu entsprechen, denn mit 1.676 Stimmen hat er mit Abstand das beste persönliche Wahlergebnis in der Gemeinde Fredenbeck erzielt. Seiner Arbeit als Bürgermeister ist wohl auch zu verdanken, dass die SPD ein Plus von 7,8 Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2011 erzielt hat.
In Kutenholz bleibt die CDU Gewinner auf ganzer Linie. Auch hier ist der Bürgermeister der große Direktstimmenfänger. Gerhard Seba (CDU) erhielt bei der Kommunalwahl 1.600 Stimmen. Die CDU konnte einen Gewinn von 8,16 Prozent verbuchen und belegt jetzt eine überwältigende Mehrheit von zehn Sitzen im Rat, während die SPD massiv verlor und jetzt nur noch vier Ratsmitglieder stellt. Einen Sitz erhalten die Grünen. Weder die SPD noch Grünen sind mit einem Spitzenkandidaten angetreten. Aber auch mit Konkurrenz wäre die Wiederwahl von Gerhard Seba mit dieser Sitzverteilung unausweichlich.
Auch in der Gemeinde Deinste hat die CDU Stimmen dazugewonnen, hier sogar 13,18 Prozent. Jörg Müller, der sich vor einiger Zeit von der SPD getrennt hat und nun für die CDU kandidierte, bleibt demnach aller Voraussicht nach im Amt. Die SPD (zwei Sitze) und die FWG pro Bürger (drei Sitze) kann der CDU nun keine Mehrheit mehr entgegensetzen. Diese besetzt sechs Sitze im Rat. DIe SPD war in Deinste mit der Spitzenkandidatin Helga Wiebusch angetreten.