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Die FWG Pro Bürger in Fredenbeck stellt sich vor

Von links, stehend: Thomas Gloth, Frank Detjen, Jeannette Jacob, Helmut Klintworth, Elfriede Glatz, Dr. Wolfgang Meyer-Antholz, Jörn Freyenhagen, Rolf Helmecke; sitzend: Susanne Düselder, Thomas Weiß, Gabi Ehlers, Kim Katharina Koch. (Foto: FWG)
am. Fredenbeck. Rechtzeitig vor der Kommunalwahl am 11. September gibt das WOCHENBLATT anhand von fünf Fragen an die Parteien und Wählergemeinschaften einen kleinen Leitfaden für die Wählerinnen und Wähler. Heute fünf Fragen an die FWG:

1. Was sind die drei wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?
Es sind weitaus mehr Projekte, die wir voranbringen möchten: mehr Mittel für das Bildungswesen, eine bessere Nahversorgung in Helmste und Deinste, ein Bürgerhaus in Fredenbeck, die Änderung der Straßenausbausatzung mit dem Ziel, Kosten gerechter zu verteilen und die Weiterentwicklung eines Energiekonzeptes, das Gemeindeinteressen vor Einzelinteressen stellt.

2. Wie stellen Sie sich die Integration der Flüchtlinge in Ihrer Gemeinde vor?
Integration heißt Teilhaben am Gemeinwesen, Kommunikation ermöglichen und sich gegenseitig verstehen. Dies geht nur mit direkter Unterstützung und Hilfe sowie durch die Stärkung der ehrenamtlichen Helfer und durch die Vermittlung von Arbeits- und Praktikumsplätzen für die Neubürger. Eine Voraussetzung ist aber, dass wir mehr Information über die Lage der Flüchtlinge bekommen.

3. Wie wollen Sie dem wachsenden Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum nachkommen?
Durch Förderung gemeinschaftlicher Wohnprojekte nach dem Vorbild von "GAGA Gemeinschaftliches Wohnen" in Stade und die Ausweisung von Seniorenwohnungen, betreuter Wohnplätze sowie wohnortnaher Pflegeplätze in Neubaugebieten. Fredenbeck ist bereits ein Vorreiter; siehe Mehrgenerationenpark.

4. Wie ist Ihre Meinung zum Ausbau von Windkraftanlagen in Ihrer Samtgemeinde?
In Deinste ist die Ausbaugrenze erreicht, wenn nicht sogar überschritten. Andere Standorte in der Samtgemeinde sind kritisch zu prüfen im Hinblick auf Nachbar- und Umweltschutz.  Die Samtgemeinde hat mit den bestehenden und gerade entstehenden Windparks in Deinste, Kutenholz und Essel ihr Soll weit über das Maß hinaus erfüllt. Wir als FWG Fredenbeck stehen voll und ganz hinter erneuerbaren Energiekonzepten, die für uns und die kommenden Generationen zum Erhalt unseres Lebensraumes unabdingbar von Nöten sind. Allerdings stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, unter welchen belastbaren Umständen solch ein Windpark für den Bürger ertragbar ist und bleibt. Die Grenze des Ertragbaren ist unserer Meinung nach bereits überschritten.

5. Wie kann die Samtgemeinde für die Neuansiedlung von Handel und Gewerbe noch attraktiver werden?
Das ist eine Standortmarketingfrage. Wichtig ist das Sicherstellen der medizinischen Versorgung, attraktive Freizeitmöglichkeiten für Mitarbeiter, Aufwerten des Images durch Sport (VfL Fredenbeck), Kultur (Heimat und Landschaft) und Bildung (Kindergarten und modern ausgestattete Schulen). Zudem könnten Anreize bei der Gewerbesteuer helfen.
In Deinste sind vor allem Unternehmen zu fördern, die den sanften Tourismus stärken. In den anderen Gemeinden sollten vor Ausweisung neuer Gewerbegebiete vorhandene Flächen intensiver genutzt werden.   


Kandidatenliste der FWG Fredenbeck
1. Klintworth, Helmut 2. Gloth, Thomas 3. Freyenhagen, Jörn 4. Dr. Meyer-Antholz, Wolfgang 5. Jacob, Jeannette 6.Helmecke, Rolf 7. Ehlers, Gabriele