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Fünf Fragen an die Grünen in der Samtgemeinde Fredenbeck

Die Kandidaten (v. li.): Elke Weh, Rosemarie Schaub, Florian Schild von Spannenberg, Evelyn von Bargen, Antje Wobig, Wolfgang Weh (Foto: Grüne Fredenbeck)
sb. Fredenbeck. Rechtzeitig vor der Kommunalwahl am 11. September gibt das WOCHENBLATT anhand von fünf Fragen an die Parteien und Wählergemeinschaften einen kleinen Leitfaden für die Wählerinnen und Wähler. Heute fünf Fragen an die Grünen in Fredenbeck:

1. Was sind die drei wichtigsten Projekte, die Sie voranbringen möchten?
Wir wollen die offene Jugendarbeit in den Gemeinden Deinste und Kutenholz verbessern und stehen dafür, dass unsere KiTas quantitativ und qualitativ immer den jeweiligen Anforderungen entsprechen, damit die Familien sie ihren Bedürfnissen entsprechend nutzen können. Durch die Unterstützung der Menschen, die die Ortsbild prägenden Bäume pflegen, wollen wir den dörflichen Charakter unserer Orte erhalten. Wir setzen uns ein für die weitestgehende Barrierefreiheit und die Erhaltung des Bürgerbusses, der die Bewegungssfreiheit und Teilhabe für Jung und Alt verbessert. Die anderen wichtigen Themen können die Bürgerinnen und Bürger unserem Programm entnehmen, das mit der Post verteilt wird.
2. Wie stellen Sie sich die Integration der Flüchtlinge in Ihrer Samtgemeinde vor?
In der Samtgemeinde sorgt die gute Zusammenarbeit der Verwaltung und der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer mit Erfolg seit langem für eine menschenwürdige Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge. Dies tragen wir weiterhin mit durch eigenes Engagement in verschiedenen Tätigkeitsbereichen, die nicht nur der Versorgung, sondern der Einbeziehung der Flüchtlinge in unser tägliches Leben und Arbeiten dienen.
3. Wie wollen Sie dem wachsenden Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum in Ihrer Samtgemeinde nachkommen?
Wir GRÜNE drängen seit langem darauf, dass die Kommune die Erschließung und Vergabe zukünftiger Baugebiete selbst in die Hände nimmt. So kann hier dafür gesorgt werden, dass nicht immer nur Einfamlienhäuser erstellt werden, sondern endlich auch andere, finanzierbare, familien- und/oder seniorengerechte (Miet-)Wohnformen entstehen können. Eine hochpreisige Entwicklung dient dieser Notwendigkeit nicht.
4. Wie ist Ihre Meinung zum Ausbau von Windkraftanlagen in Ihrer Samtgemeinde?
Wir GRÜNE unterstützen grundsätzlich regenerative Stromproduktion, lehnen aber den Bau von Windenergieanlagen in Wohnnähe ab. So steht unsere Forderung: „Nabenhöhe mal 10 als Abstand zur Wohnbebauung“ weiterhin. Deshalb lehnen wir die Erstellung der Windmühlen im Bereich Essel ab. Die zusätzliche Erstellung von noch größeren Windenergieanlagen innerhalb bestehender Windparks unter dem Deckmantel eines „Repowering“ (ohne Reduzierung der Altanlagen) haben wir abgelehnt. (444 Zeichen)
5. Wie kann Ihre Gemeinde/Samtgemeinde für die Neuansiedlung von Handel und Gewerbe noch attraktiver werden?
Die Räte der Gemeinden sorgen für die Möglichkeit der Ansiedlung von Gewerbe. Derzeit ist eine Nachfrage hier aber nicht vorhanden. Die Vorsorge von Gewerbegebieten ist nur dort sinnvoll, wo mit relativ wenig finanziellem Aufwand (=Steuergelder) eine Erschließung solcher Flächen machbar ist. Durch das neue Regionale Raumordnungsprogramm, das der Kreistages (ohne Zustimmung der GRÜNEN) beschlossen hat, ist eine Ausweitung des Handels in den Gliedgemeinden sehr eingeschränkt.

INFOKASTEN:
Kandidatenliste der Grünen
1. Elke Weh, 2. Evelyn von Bargen, 3. Wolfgang Weh, 4. Florian Schild von Spannenberg, 5. Antje Wobig, 6. Rosemarie Schaub 1. Elke Weh, 2. Evelyn von Bargen, 3. Wolfgang Weh, 4. Florian Schild von Spannenberg, 5. Antje Wobig, 6. Rosemarie Schaub Kandidatenliste