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Große Mehrheit gegen den Zentralkanal in Aspe

Umfrageergebnis eindeutig: Wie entscheidet der Rat?

tp. Aspe. Die Mehrheit der Bürger des Geest-Dörfchens Aspe bei Kutenholz will ihre Kleinkläranlagen behalten. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage der Samtgemeinde Fredenbeck. Damit scheint der von der Kommune bislang favorisierte Anschluss der Haushalte an einen Zentralkanal (das WOCHENBLATT berichtete) vom Tisch zu sein. Mit dem strittigen Thema befasst sich der Rat der Samtgemeinde auf der Sitzung am Dienstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr im Rathaus in Fredenbeck.

155 Eigentümer wurden angeschrieben, 119 von ihnen lehnen einen Anschluss ab, 24 befürworten einen Kanalanschluss, die übrigen Hauseigentümer haben keine Rückmeldung gegeben. Kanalgegnerin Anita Ehlers hofft nun, dass Samtgemeinde-Chef Ralf Handelsmann seine Zusage hält: "Er hat ausdrücklich gesagt, dass, wenn 51 Prozent der Befragten gegen den Kanal sind, die Meinung der Bürger berücksichtigt wird."

Wie berichtet, befürchten die Gegner des Zentralkanals eine Gebührensteigerung für alle Bürger der Gemeinde und kritisieren den hohen kommunalen Kreditbedarf, den sie auf mehr als 2 Millionen Euro schätzen.