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Kampf den Gräsern im Badesee

Der idyllisch gelegene Fredenbecker Badesee muss mehrmals im Jahr von Wassergräsern befreit werden
sb. Fredenbeck. Durchschnittlich zweimal im Jahr sind im Fredenbecker Badesee Mäharbeiten unter Wasser angesagt. Denn auf dem Grund des Gewässers wachsen Gräser, die mit der Zeit immer länger werden. Das schlägt pro Maßnahme mit rund 4.000 Euro zu Buche. Der Umwelt- und Planungsausschuss der Samtgemeinde Fredenbeck hat deshalb kürzlich bei einem Ortstermin geprüft, wie man dem unliebsamen Pflanzenwachstum Einhalt gebieten kann.

"Der erste Vorschlag war, den rund dreieinhalb Meter tiefen See so weit auszubaggern, dass kein Licht mehr an den Grund dringt und das Pflanzenwachstum damit gestoppt wird", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Friedhelm Helk. "Für die dafür erforderliche Tiefe von sechs bis acht Meter ist der See jedoch zu klein, es würde nur eine Rinne entstehen, die im Laufe der Zeit wieder versandet."

Um weitere Alternativen zu den Mäharbeiten zu erarbeiten, soll jetzt ein Experte zu Rate gezogen werden. "Für eine dauerhafte Lösung des Problems wäre eventuell eine Leader-Förderung durch EU-Fördermittel möglich", sagt Helk. Der Badesee am Fredenbecker Ortsrand ist ein beliebtes Ausflugsziel.