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Millionen für das Kita-Personal

Kämmerer Rüdiger von Riegen (Foto: Samtgemeinde Fredenbeck)

Ausgeglichener Haushalt in der Samtgemeinde Fredenbeck / Hohe Investition in Brandschutz an Schulen

tp. Fredenbeck. Fredenbecks Kämmerer Rüdiger von Riegen legte für das Jahr 2017 erneut einen ausgeglichenen Haushaltsplan vor. Trotz vorgesehener hoher Investitionen - besonders in den Bereichen Kindergärten und Feuerwehr - will der kommunale Finanz-Chef die Neuaufnahme von Schulden in Maßen halten.
Der Etat der 12.700 Einwohner starken Samtgemeinde hat ein Volumen 14,35 Millionen Euro mit einem Überschuss von rund 30.000 Euro.

Hohe Ausgaben von insgesamt 6,6 Millionen Euro sind für Personal - vom Bauhof-Mitarbeiter bis zur Schulsekretärin - vorgesehen. Allein die Kosten für Erzieherinnen in den Kindertagesstätten stiegen um 432.000 Euro auf 3,5 Millionen Euro. Die Verwaltung kostet in diesem Jahr rund 2,1 Millionen Euro bei einer Steigerung um ca. 190.000 Euro.

Die Umsetzung des Energiespar-Konzeptes zeigt Erfolge: Die Steigerung der Bewirtschaftungskosten für die Geestlandschule, das Rathaus und weitere kommunale Gebäude beträgt lediglich 8.800 Euro. In diesem Jahr investiert die Samtgemeinde rund drei Millionen Euro in Baumaßnahmen. Davon fließen unter anderem 325.000 Euro für neue Brandschutztechnik und Sicherheitsbeleuchtung an die Geestlandschule.

Für die vorgesehene Sanierung bzw. den Neubau des Feuerwehrhauses in Kutenholz werden über mehrere Jahre verteilt 1,15 Millionen Euro veranschlagt. In den Haushalt 2017 wurden dafür 230.000 Euro eingestellt. Für 2018 sind weitere 345.000 Euro verplant. Zum Gerätehaus wartet die Samtgemeinde noch auf ein endgültiges Konzept der Gemeindefeuerwehr.

Der Neubau einer Kindertagesstätte II in Kutenholz schlägt mit insgesamt 990.000 Euro zu Buche, davon stammen 340.000 Euro aus dem Haushalt 2017. Die Anbaukosten für eine Mensa an der Grundschule betragen 250.000 Euro.
Der Schuldenstand Ende 2017 liegt nach Kämmerer von Riegens Kalkulation bei rund 8 Millionen Euro. Einer Neuaufnahme von Krediten in Höhe von 400.000 Euro steht eine Tilgung von 430.000 Euro gegenüber.

Der weitere Schuldenabbau hat für Rüdiger von Riegen Priorität. Denn trotz der Niedrigzinsphase werden im Jahr 2017 für Zinsleistungen 170.000 Euro fällig.
• Bei der Sitzung am Dienstag, 24. Januar, um 19.30 Uhr im Rathaus wird der Samtgemeinderat dem Zahlenwerk voraussichtlich zustimmen.