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Neubau für eine Million Euro?

Für das Feuerwehrhaus in Kutenholz werden jetzt Alternativ-Flächen geprüft


sb. Kutenholz. Für ein neues Feuerwehrhaus in Kutenholz wird die Kommune tief in die Tasche greifen müssen. Laut aktueller Planung kostet der Neubau mit drei Löschzug-Stellplätzen rund eine Million Euro, bei nur zwei Stellplätzen reduzieren sich die Kosten um 100.000 bis 120.000 Euro. Das teilte Planer Bernd Mügge Ende April dem Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde Fredenbeck mit.

Hintergrund: Das vorhandene Gerätehaus in der Schulstraße erfüllt nicht die gesetzlichen Auflagen. Der ursprüngliche Plan, das an das Gebäude anschließende, ehemalige Kalthaus in Eigenleistung umzubauen, zerschlug sich. Denn der Kalthaus-Altbau ist vollkommen marode und inzwischen sogar einsturzgefährdet.

In seiner Machbarkeits-Studie kam Architekt Bernd Mügge zu dem Schluss, dass der Abriss der vorhandenen Gebäude und ein kompletter Neubau auf dem Grundstück in der Schulstraße 11 eine Lösung darstellt, der sowohl die Wünsche der Feuerwehr als auch die Auflagen der Feuerwehr-Unfallkasse erfüllt.

"Zum Grundstück in der Schulstraße gibt es jedoch zwei Alternativ-Flächen im Besitz der Kommune", sagt Samtgemeinde-Bürgermeister Ralf Handelsmann. "Die Verwaltung prüft derzeit, ob eine Nutzung eines dieser Grundstücke sinnvoll sein könnte." Sollte das der Fall sein, müsse der Architekt nicht komplett vorn vorne mit der Arbeit beginnen. Denn Bernd Mügge habe das Feuerwehrhaus so geplant, dass eine 1:1-Versetzung auf ein anderes Gelände möglich ist.