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Raakamp-Gelände in Fredenbeck auf Expansionskurs

Architektenskizze des neuen Jugendhauses, das auf dem Schul- und Sportgelände errichtet werden soll (Foto: Wellbrock und Partner/Bearbeitung: MSR)

Bau eines Hauses für die Jugend und Modernisierung des Skater-Platzes / Ideen gesucht

tp. Fredenbeck. Das Schul- und Sportgelände am Raakamp in Fredenbeck ist im Wandel: Die Gemeinde plant den Ausbau und die Wiedereröffnung des stillgelegten Skater-Platzes. Zwischen der Sporthalle und der Grundschule soll zudem ein modernes Jugendhaus als Ersatz für das nicht mehr zeitgemäße Jugendcafé errichtet werden. Für beide Vorhaben hat die Politik bereits grünes Licht gegeben. Langfristiges Ziel ist die Weiterentwicklung des Geländes zu einem kommunalen Gemeinschaftszentrum.

Die alte Skateranlage aus den 1990er Jahren ist wegen baulicher Mängel außer Betrieb. An der Planung des Neubaus sollen die Jugendlichen beteiligt werden. Die Fäden laufen bei Bürgermeister Uli Schumacher und Jugendpflegerin Tina Schild von Spannenberg zusammen.

"Derzeit prüfen wir gemeinsam mit der Verwaltung unterschiedliche Konstruktionsweisen", sagt Uli Schumacher, der die voraussichtlichen Baukosten auf gut 60.000 Euro schätzt. Die Verantwortlichen haben unterschiedliche Anlagen in der Region besichtigt, unter anderem den aus Vollbeton-Elementen bestehenden neuen Skate-Park in Stade.

Die konkreten Planungen für das neue Jugendhaus direkt neben dem Skaterplatz und dem Beachvolleyball und -handballfeld laufen seit 2013. Für den Neubau, der auch als Kulturstätte genutzt werden soll, werden noch Fördergelder benötigt.

Entsprechende Anträge liegen laut Uli Schumacher in der Schublade und sollen in Kürze gestellt werden. Die Gemeinde hat für das Jugendhaus 580.000 Euro eigene Rücklagen gebildet. Der Bürgermeister rechnet frühestens in einem Jahr mit dem Baustart für beide Projekte.

• Jugendliche, die Anregungen und Ideen für die neue Skaterbahn haben, können sich bei Uli Schumacher unter Tel. 04149 - 8884 melden.