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Samtgemeinde will Energie sparen

Auf dem Dach der Geestlandhalle befinden sich Solarzellen, die Heizungssteuerung erfolgt bedarfsberecht (Foto: tp)

Ortsvertreter setzen auf gemeinsames Konzept

Fredenbeck. Unter dem Motto "gemeinsam mehr erreichen" trafen sich kürzlich Vertreter aus allen Ortsteilen der Samtgemeinde Fredenbeck, um sich über die Erstellung eines gemeinsamen Energiekonzepts zu informieren. Ruth Drügemöller vom Verein "Klimawandel und Kommunen" aus Hannover informierte die Lokalpolitiker über Konzepte, Ideen und Fördermöglichkeiten von öffentlichen Maßnahmen zur Energieeinsparung.
Das Ergebnis: Die Fraktionen waren sich nach dem Vortrag einig, dass die Samtgemeinde Fredenbeck durchaus Möglichkeiten hat, mit vereinten Kräften Energie zu sparen. "Allerdings wurde auch deutlich, dass wir schon sehr viel erreicht haben", sagen Gerhard Behrmann (CDU) und Jeanette Jacob (Pro Bürger). Als Beispiele nennen sie eine bedarfsgerechte Heizungssteuerung in öffentlichen Gebäuden, den Heizungsanschluss von Grundschule, Kindergarten und Raakamp-Sporthalle an eine benachbarte Biogasanlage oder die Solarzellen auf dem Dach der Geestlandhalle. "Diese Maßnahmen haben wir in der Vergangenheit zu wenig nach außen getragen", bedauert Behrmann. "Schließlich will die Lokalpolitik dem Bürger Vorbild sein. Energiesparen geht schließlich alle an."
"Wir sind stolz darauf, dass die Idee von Pro Bürger, ein Energiekonzept für die Samtgemeinde zu erstellen, auf so positive Resonanz gestoßen ist", sagt Jeanette Jacob. "Unser Dank geht an die Gemeinde, die den informativen Vortrag von Frau Drügemöller organisiert und alle Beteiligten eingeladen hat." Das Thema "Energiekonzept" wird jetzt in den Fraktionen sowie im nächsten Planungsausschuss erörtert.