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30 Minuten Standhandball

Jonas Buhrfeind

Fredenbeck verabschiedet sich mit einem Heimsieg von seinen Fans

ig. Fredenbeck. Es war eine schwere Geburt. "Da spielt Not gegen Elend", sagt Hallen-DJ Bastian Schnackenberg nach dem Handballspiel des VfL Fredenbecks gegen SG VTB Altjührden. Dabei spielt der Hallen-DJ auf die erste Handball-Halbzeit an. "Grottenschlechtes Spiel von beiden Seiten mit vielen Fehlpässen und verpatzten Torchancen", sagt er. In der zweiten Halbzeit wurde es für seinen Club besser: Der Handball-Drittligist VFL besann sich auf seine spielerischen Qualitäten, besiegte den Tabellendreizehnten mit 29:23. Den ersten Durchgang bestimmten die Gäste, die zum Teil mit vier Treffern vorne lagen.
Die Gastgeber trafen auf eine erwartet starke Abwehr. Das erste Feldtor für den VfL erzielte Maximilian Lens in der sechsten Minute. Altjührden legte nach: 5:2 stand es für die Friesen. Danach glänzte Fredenbecks Keeper Edgars Kuksa mit überragenden Aktionen. Seine Paraden verhinderten, dass Altjührden sich weiter absetzte. Nach einer Viertelstunde reagierte Fredenbecks Trainer Andreas Ott, brachte im Angriff mit Torben Sauff und Karol Moscinski zwei neue Akteure. Sauff rechtfertigte den Einsatz mit dem 6:8-Anschlusstreffer. Moscinski nutzte seine Chancen, erzielte in der 35. Minute den Ausgleich zum 12:12.
Fredenbeck spielte in der Abwehr jetzt offensiver. Altjührden machte Fehler, die die Gastgeber zum Kontern nutzten. In der 44. Minute lag der VfL nach einem Tor von Jürgen Steinscherer erstmals mit zwei Treffern vorn. Elf Minuten vor dem Schlusspfiff wurde es noch einmal eng, als Altjührdens Kevin Langer den 19:20-Anschlusstreffer erzielte. Danach hatte der VfL einen guten Lauf: vier Tore in Folge. In der 58. Minute trug sich Keeper Edgars Kuksa selbst mit einem Distanzwurf in die Torschützenliste ein. "Im ersten Durchgang haben wir Standhandball gezeigt, zu oft in den Block geworfen. Im zweiten Abschnitt waren wir in der Abwehr aggressiver. Vorne haben wir auch schön für die Außen gespielt", so Trainer Andreas Ott nach der Partie. Spieler des Tages wurde Karol Moscinski. Er erzielte sechs Tore.
Am Sonntag spielt der VfL in Schwerin. Danach geht es in die Weihnachtspause. Erstes Heimspiel im Jahr 2017:14. Januar gegen Aufsteiger MTV Braunschweig. Im Hinspiel holte der VfL dort einen Punkt.