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Das Murmeltier lässt grüßen

Fabian Schulte-Bertholdt erzielte gegen Springe sechs Tore
Drittliga-Handballer des VfL Fredenbeck verlieren / Am Samstag das erste Finale um den Klassenverbleib gegen GWD Minden II
ig. Für den VfL Fredenbeck wird die Lage im Kampf um den Klassenerhalt immer prekärer: Am vergangenen Samstag verlor der Geestclub das Auswärtsspiel gegen HF Springe mit 27:31. Coach Andreas Ott sprach von einer unnötigen Niederlage. "Es war noch nie so leicht, gegen Springe zu gewinnen."
Seine Mannschaft spiele gut mit, sei bis zehn Minuten vor Schluss ein gleichwertiger Gegner. "Dann bringen wir uns in kurzer Zeit um den verdienten Lohn, weil wir einfach nicht clever sind." In Fredenbeck gehe es zur Zeit zu wie im Kinostreifen "Und täglich grüßt das Murmeltier". Beim 24:24 war der VfL in Ballbesitz, verlor das Spielgerät aber wieder her: Auch der Gegner scheiterte, gab das Leder zurück. Der VfL nutzte auch die zweite Chance nicht, in Führung zu gehen.
Jetzt richten sich alle Hoffnungen auf das nächste Heimspiel. Am Samstag, 15. Februar, steigt um 19.30 Uhr in der Geestlandhalle das erste Finale um den Klassenerhalt in der 3. Liga/Nord. Zu Gast ist GWD Minden - die Mannschaft, gegen die der VfL am letzten Spieltag der vergangenen Saison bereits das Finale gewonnen hatte. Ott gibt sich optimistisch, weil er an die Mannschaft glaubt: "Wir holen die Punkte!"
Aktuell kämpfen drei Teams um den rettenden Platz 13: Fredenbeck, Schwerin und Oranienburg. Das vermeintlich leichtere Restprogramm haben die Schweriner. Wenn es gut laufen sollte, kommt das Team aus der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns sogar auf 30 Punkte. "So richten sich die Blicke aus VfL-Sicht primär auf Oranienburg, die vielleicht noch für fünf Siege gut sind", orakelt Pressesprecher Jörg Potreck. "Macht am Ende 25 Punkte für den OHC. Fredenbeck muss auf 26 Zähler kommen."