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"Das Spiel der Spiele"

Torgarant: Lars Kratzenberg im Hinspiel gegen Beckdorf

Das Derby, das die Fans elektrisiert / Fredenbeck trifft auf den SV Beckdorf / Mehr als 1.000 Fans erwartet


ig. Fredenbeck. Für die Handball-Fans im Landkreis Stade ist es das "Spiel der Spiele". Kein Wunder, dass zu den Partien immer weit mehr als 1.000 Anhänger pilgern. Selten war das immer wieder brisante Derby zwischen dem SV Beckdorf und dem VfL Fredenbeck sportlich so brisant, wie gerade jetzt. Wenn die beiden Kreis-Konkurrenten aus der 3. Handball-Liga am Samstag, 7. März, 19.30 Uhr, in der Geestlandhalle aufeinandertreffen, ist es zugleich eine besondere Partie: Beide Teams Teams haben ihr Saisonziel „Klassenerhalt“ noch nicht unter Dach und Fach.

Das Team von Interims-Trainer Torsten Detjen steht nach der Niederlage gegen Potsdam auf einem Abstiegsplatz, muss in Fredenbeck punkten. In den vergangenen zwei Jahren standen die Fredenbecker in den Derbys gegen den SV Beckdorf mächtig unter Druck. Am Samstag bietet sich ein anderes Bild: Diesmal müssen die Beckdorfer gewinnen, um den aktuellen Abstiegsplatz wieder verlassen zu können. Der SV peilte in dieser Saison eine Platzierung im oberen Tabellendrittel an. Nach unglücklichen und auch knappen Niederlagen ging es in der Tabelle bergab. Mit Folgen: Nach der 32:34-Niederlage gegen Schwerin zog die Vereinsführung die Notbremse. Trainer Lars Dammann wurde beurlaubt. Co-Trainer Thorsten Detjen übernahm die Regie.

Doch der erhoffte Ruck ging nicht durch die Mannschaft. Im ersten Spiel nach dem Trainerwechsel verlor Beckdorf ausgerechnet bei der bis dahin in eigener Halle sieglosen SG Achim/Baden. Dann folgte in eigener Halle ein 26:32 gegen den 1. VfL Potsdamm. Die Niederlage katapultierte die Beckdorfer erstmals auf einen Abstiegsplatz.

Das Spiel in der Geestlandhalle kann für den SV richtungsweisend werden. Denn in den kommenden Wochen steht dem Club ein schweres Restprogramm bevor. In eigener Halle geht es u.a. gegen Flensburg, Berlin und Springe. Auswärts müssen die Beckdorfer in Oranienburg und Altenholz auflaufen. Und am letzten Spieltag kann es dann beim ebenfalls abstiegsbedrohten OHV Aurich noch einmal ganz eng werden, wenn man nicht am Samstag in der Geestlandhalle die Kurve kriegt.

Fredenbecks Trainer Andreas Ott weiß um die Strärke des Konkurrenten, „gerade wenn es gegen uns gut“. Ott: "Dann ist Beckdorf immer besonders gut aufgelegt.“ Gleichwohl: Der Coach will punkten. „Weil wir die Zähler für den Klassenverbleib benötigen.“ Das Hinspiel verlor sein Team deutlich mit 35:26.
Nachdem bereits beim letzten Heimspiel die Zuschauer-Rekordmarke dieser Saison in Fredenbeck geknackt wurde, rechnet die Fredenbecker Führung mit einer prall gefüllten Halle.

Ürigens: Im Anschluss findet in der Niedersachsenschänke in Fredenbeck die „VfL-Kneipenfete“ mit DJ Schnacki statt. Gewinnt der VfL das Kreisderby, lässt Vereinswirt Sebastian Wohlers ab 21 Uhr ein Fass Freibier springen.