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Der Trainer strahlt Optimismus aus

Benedict Philippi ist am Samstag gegen Habenhausen dabei

Handball-Drittligist verliert gegen Bundesliga-Reserve / Schicksalsspiel gegen Habenhausen am Samstag

ig. Fredenbeck. Am Samstag, 21. Dezember geht es beim VfL Fredenbeck im letzten Heimspiel des Jahres um 19.30 Uhr "um Kopf und Kragen". Der vom Abstieg bedrohte Drittligist trifft im Kellerduell auf Habenhausen. "Das ist so etwas wie ein ein Endspiel, das wir unbedingt gewinnen müssen", fordert Trainer Uwe Inderthal. "Egal wie." Dass der VfL trotz Verletzungsmisere mit dem Ausfall maßgeblicher Akteure punkten könne, habe der Club doch im Spiel gegen Potsdam bewiesen.
Der Kader des VfL Fredenbeck ist noch immer dezimiert. Auch bei der 27:38-Niederlage am vergangenen Wochenende in Lemgo, musste der VfL ohne die Stammspieler, Robert Kieliba, Benedict Philippi, Maciek Tluczynski und Birger Tetzlaff, auskommen. Er habe schon vorher gewusst, dass hier nichts zu holen sei, sagt der Coach. "Lemgo ist eine Top-Mannschaft. Die Bundesliga-Reserve trainert sieben Mal in der Woche. Da trafen unsere Youngster auf Handaller, die zuvor zwei Jahre in der A-Jugend-Bundesliga Erfahrung sammeln konnten."
Fest steht: Gegen den Aufsteiger aus der Oberliga/Nordsee müssen zwei Punkte her. Inderthal hofft, dass wenigstens Benedict Philippi wieder eingreifen kann. Nach der Weihnachtspause sollte der Kader des VfL wieder komplett sein. Das Unternehmen Klassenerhalt geht dann in die zweite Runde.
Entschieden sei im Tabellenkeller noch gar nichts, gibt sich der Übungsleiter optimistisch. "Mit Henstedt, Springe, Hannover und Beckdorf haben wir in eigener Halle vier der fünf Spitzenteams hinter uns." Nach dem "Endspiel-Spiel" gegen Habenhausen stehen für Fredenbeck noch sechs Heimspiele in 2014 an. Mit Ausnahme von Minden kommen diese Gegner dann nicht mehr aus dem oberen Tabellendrittel. Inderthal: "Mit einer kompletten Combo sind hier sechs Siege drin." Dann fehlen noch zwei Auswärtssiege, um am Ende der Saison auf die berühmten 24 Punkte zu kommen, die zum Klassenerhalt reichen sollen.
Zugute kommt dem Geestclub auch, dass die Mannschaft jetzt vier Wochen Pause hat, bevor am 18. Januar das Kreis-Derby beim SV Beckdorf ansteht. Bitte des Trainers an die Fans: "Lasst euch nicht von Untergangs-Stimmung und voreiligen Abstiegszenarien blenden. Wir haben den Klassenerhalt noch in der Hand. Kommt Samstag in der Geestlandhalle." Was den Trainer erzürnt: Kreisnachbar soll Fredenbecker Spieler angesprochen haben, die Trikots zu wechseln. "Das ist nicht schön hinter meinem Rücken." Auch weist Inderthal Gerüchte zurück, dass er im neuen Jahr nicht mehr die Regie beim VfL führen werde. Sein kurzer Kommentar: "Blödsinn." Er habe die Unterstützung des Managements. "Das wurde mir bestätigt." Jetzt müsse man mit Ruhe und Disziplin die Rückrunde angehen. "Dann sehen wir weiter."