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Der VfL Fredenbeck ist Tabellenführer

Lars Kratzenberg erzielte gegen Altjührden acht Tore

Handball-Drittligist VfL Fredenbeck putzt Altjührden/ Auch Beckdorf startet mit einem Sieg in die Saison


ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck ist nach dem 33:23-Sieg in Altjührden Tabellenführer in der 3. Liga/Nord. Nach einem 13:13-Pausenstand setzten sich die Gäste schnell ab. Die Mannschaft überzeugte als Team mit einer starken Abwehr und einem disziplinierten Spiel im Angriff - fast ohne technische Fehler.
Maciek Tluczynski und Lars Kratzenberg (je 8 Tore) waren die besten Werfer.
In der Defensive wurde viel gearbeitet und gekämpft. „Immer wieder blockte unsere Abwehr die Würfe aus dem Rückraum ab“, lobte Trainer Andreas Ott und stellte besonders die Leistung von Keeper Edgars Kuksa heraus, der trotz Augenverletzung spielte. „Er machte ein tolles Spiel." Der Tscheche Zdenek Polášek spielte für Fabian Schulte-Berthold in der Abwehr ebenfalls stark.

Nach dem 18:14 kassierte Neuzugang Zdenek Polášek eine Zeitstrafe. Dennoch gelang Lars Kratzenberg in Unterzahl das 19:14. Von da an liefen die Gastgeber dem Spiel nur noch hinterher. Altjührden deckte offensiver, sodass jetzt auch die Fredenbecker Außenspieler ihre Torchancen hatten. Jürgen Steinscherer gelangen fünf Tore. In der 55. Minute traf Tluczynski zum 29:19. Die Partie war entschieden.
In den letzten zehn Minuten vergab der Geestclub frei vor dem gegnerischen Keeper sogar mehrere Male. „Es hätte für Altjührden noch schlimmer kommen können“, so VfL-Pressesprecher Jörg Potreck.

Der Sieg war für den VfL wichtig. Denn angesichts des Spielplans gab es Befürchtungen, der VfL würde nach drei Auswärtsspielen in Folge wieder ganz unten stehen. "Der Druck ist jetzt erst einmal weg", freute sich Keeper Kuksa. Verlass war auch auf die Fredenbecker Fans. Die mehr als 50 mitgereisten Anhänger machten mächtig Stimmung.

Auch Kreiskonkurrent SV Beckdorf startete mit einem Sieg in die Saison. Das Team von Trainer Lars Dammann besiegte den Stralsunder HV mit 37:33. Der SV begann stark, bot Tempo-Handball und besaß in Lasse Kohnagel einen sicheren Torschützen. Doch nach einem Foul an Christian Jansen verlor Beckdorf vorübergehend den Faden, kam erst nach dem „Rot“ für den Stralsunder Markus Dau wieder besser ins Spiel und zog davon. Was Trainer Dammann ärgerte: „Wir haben zu viele Chancen nicht genutzt.“

Das Derby gegen Fredenbeck wird am Samstag, 18. Oktober, in Buxtehude ausgetragen. Auch die Bundesliga Frauen des Buxtehuder SV spielen an diesem Tag.