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„Die Angst vor dem Sieg“

Kristinn Björgulfsson verwandelt den Siebenmeter (Foto: ig)
ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck hat beim 30:30 gegen den VfL Potsdam einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf verloren. Die Gastgeber führten zur Pause schon mit 17:12.

Die Niedersachsen erwischten auch ohne den verletzten Lars Kratzenberg einen guten Start, überzeugten mit Tempo-Handball und legten eine 4:1-Führung vor. Bis zur Pause bestimmte der VfL das Spiel. Nach dem Seitenwechsel setzte sich Fredenbeck sogar mit 19:12 ab. Danach brachen die Gastgeber ein. Technische Fehler führten zu Tempogegenstößen der Gäste. Potsdam erzielte im zweiten Abschnitt viele Tore per Konter.

„Wir konnten unser Tempospiel nicht mehr halten“, sagte VfL-Trainer Uwe Inderthal später. In der 54. Minute schaffte Potsdam den 28:28-Ausgleich. Bitter: Zweimal scheiterte Fredenbeck jetzt noch völlig frei vor dem gegnerischen Keeper. Der letzte Wurf landete Sekunden vor dem Abpfiff neben dem Tor. Fast hätte Potsdam im Gegenzug noch den Siegtreffer erzielt. „Meine Spieler müssen Angst vor dem Sieg haben“, so ein völlig frustrierter Trainer Uwe Inderthal auf der Pressekonferenz.

„Den verschenkten Punkt müssen wir uns jetzt in Berlin wiederholen.“ Keine einfache Aufgabe: Am Samstag, 20. April, trifft der VfL im Auswärtsspiel auf den Tabellenvierten Füchse Berlin II. Zum Spiel wird ein Fan-Bus eingesetzt. Bei Interesse bei Stefan Müller unter Telefon 04149-920908 melden. Abfahrt: 15 Uhr, Geestlandhalle. Erwachsene zahlen 30 Euro (Kinder frei).

Beim SV Beckdorf geht im Augenblick nicht mehr viel: Der Kreiskonkurrent verlor beim Tabellenzweiten TSV Altenholz mit 19:37, muss jetzt aufpassen, dass er nicht noch in Abstiegsgefahr gerät. Beckdorf war wieder mit einer Rumpfkader angereist. Vor dem Spiel teilte Ben Murray Trainer Lars Dammann mit, dass er sich im EM-Qualifikationsspiel gegen Italien eine Bänderverletzung am rechten Fuß zugezogen habe. Dammann: „Wahrscheinlich ist die Saison für ihn gelaufen.“ Der Coach: „Ich bin froh, wenn wir endlich wieder mit einem vollen Kader trainieren und spielen können.“