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Die dritte Heimniederlage

Auszeit - Anweisungen vom Trainer

Drittligist VfL Fredenbeck kassiert bittere Niederlage gegen Altenholz

ig. Fredenbeck. Die Stader Samba-Formation "Fusäo do Samba" heizte vor dem Spiel mit südamerikanischen Rhythmen mächtig ein. Doch der Funke sprang auf die Mannschaft nicht über: Auch im dritten Heimspiel gab es für den Handball-Drittligisten VfL Fredenbeck nichts "Zählbares".

Nach den verlorenen Partien gegen den Tabellendritten SG Flensburg/Handewitt II und dem Tabellenzweiten HF Springe gab es vor 500 Zuschauern gegen den "Zwölften" TSV Altenholz eine unerwartet hohe 25:33-Niederlage. "Die Spieler hatten wohl noch nicht die mit neun Treffern Unterschied enttäuschend hohe Derbypleite gegen Beckdorf aus den Köpfen", mutmaßte ein frustrierter VfL-Fan. "Rückfall in alte Zeiten", schimpfte ein weiterer Anhänger. In der Tat: Das Team von Andreas Ott leistete sich im Spielaufbau und in der Abwehr viele unerklärliche Fehler.

Nur am Anfang wurde Fredenbeck gefährlich, führte schnell 2:0 und 4:3. Das sollte aber auch die letzte Führung des Geestclubs gewesen sein. Mit einem komfortablen Sechs-Torevorsprung für den TSV ging es in die Kabinen. "In der ersten Halbzeit besaßen wir keinen Angriff, haben zu viele Bälle weggeworfen", kritisierte Trainer Ott.

In Hälfte zwei leistete sich Altenholz Unkonzentriertheiten, sodass der VfL beim 20:22 mit lautstarker Unterstützung der Fans noch einmal Morgenluft witterte. Doch der TSV zog das Tempo an, setzte sich wieder ab, gewann verdient. Eine gute Note verdiente sich Torhüter Szymon Krol.

Das nächste Spiel: Samstag, 8. November, Heimspiel gegen Spitzenreiter Wilhelmshavener SV. Ott: "Dann haben wir die ganz schweren Brocken hinter uns."