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Die ersten Punkte für Fredenbeck

Birger Tetzlaff beim Torwurf (Foto: Foto: oh)

Drittligist VFL Fredenbeck besiegt HSV Hannover / Beckdorf muss Niederlage hinnehmen

ig. Fredenbeck. Das "Donnnerwetter" nach der Niederlage gegen Schwerin und "viele Einzelgespräche" des Trainers mit Spielern wirkten: Handball-Drittligist VfL Fredenbeck fuhr am vergangenen Samstag mit dem 39:35 (17:19) den ersten Sieg in der 3. Liga/Nord ein. Und das gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenzweiten HSV Hannover.
Die Gastgeber liefen im ersten Durchgang meistens einem knappen Rückstand hinterher. Nach der 13:12-Führung des HSV setzte sich Hannover in der 26. Minute sogar auf 16:12 ab. Dank der fünf Tore von Benedict Philippi verkürzte der VfL zur Pause auf 17:19. Nach dem Seitenwechsel traf Lukas Kraeft in der 33. Minute zum 20:20. Fredenbeck schaltete einen Gang höher, machte jetzt mehr Tempo. Und Macek Tluczynsky führte geschickt Regie. Nach 45. Minute war es beim 26:25 noch eng. In der Schlussphase steigerte sich der VfL auch in der Abwehr. Die Torhüter Szymon Krol und Edgars Kuksa parierten zusammen fünf Siebenmeter. Nach 50 Minuten stand es 31:27 - der Vorsprung reichte.
Was Trainer Uwe Inderthal freute: "Wir sind wieder als Team aufgetreten, haben in Angriff und Abwehr gut agiert, konnten Ausfälle kompensieren." Am Samstag, 28. September, trifft der Geestclub auf den bisher ungeschlagenen HF Springe. "Mit dem heute erlebten Einsatz und Siegeswillen ist alles möglich", sagt der Coach. Er freue sich auf den Titelaspiranten. "Die haben wir in der letzten Saison besiegt." Und seine Spieler seien besonders motiviert, wenn sie wissen, dass die Spieler "gegenüber" viel mehr Geld im Handball verdienen als sie selbst.
SV Beckdorf verlor die Auswärtspartie gegen die Berliner Füchse II mit 32:34. Toren. Trainer Lars Dammann: "Wir haben zu viele Fehler gemacht." Der SV spielt am kommenden Samstag auswärts gegen THW Kiel II.