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„Die Keeper haben nichts gehalten“

Neun Treffer von Lars Kratzenberg reichten nicht

Fredenbecker Niederlage beim Tabellenletzten Habenhausen / Schalksmühle kommt

ig. Fredenbeck. Rund 150 mitgereiste Fredenbecker Fans rieben sich verwundert die Augen, fragten sich: "Was ist das denn für ein Spiel?" Der Tabellenerste der Dritten Handball-Liga /West kassierte ausgerechnet beim Tabellenschlusslicht in Habenhausen seine erste Auswärtsniederlage. Schon nach wenigen Minuten war klar: Das wird heute kein Sieg. Am Ende verlor der VfL völlig verdient mit 27:32. Als Lars Kratzenberg nach 40 Sekunden das 1:0 für den Tabellenführer erzielte, lief alles noch nach Plan. Doch schnell zeigte sich, dass das Spiel beim Tabellenletzten kein Selbstgänger wird. Im Gegenteil: Bremen schloss seine Angriffe sicher ab. Dabei sahen die beiden Keeper des VfL Fredenbeck nicht immer gut aus. Stamm-Keeper Edgars Kuksa ist mit der Nationalmannschaft unterwegs, fehlte dem Vfl an allen Enden. Nach zwölf Minuten führte Habenhausen mit 8:2. Diesem Rückstand lief der VfL das ganze Spiel lang hinterher. Beim 10:16 aus Sicht der Gäste wurden die Seiten gewechselt.
VfL-Trainer Andreas Ott stellte die Mannschaft um. Im Tor wechselte er Jannik Rohde gegen Szymon Krol - das brachte jedoch nicht die erhoffte Wende. Die offensivere Abwehr gegen die körperlich überlegenen Gastgeber kam zu spät. Auch individuell überzeugte Habenhausen mehr. Einziger Lichtblick im Team des VfL war Jürgen Steinscherer mit elf Toren. Über die rechte Seite ging kaum Torgefahr aus. Die VfL-Fans durften noch einmal an einen Punktgewinn glauben, als Lars Kratzenberger in der 52. Minute das 24:27 erzielte. Doch nach jedem Tor der Fredenbecker folgte prompt der Gegentreffer.
"Unsere Torhüter haben unglücklich ausgesehen", so Trainer Ott. "Und die ersten 15 Minuten haben wir verschlafen." Die Niederlage sei vielleicht zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Die HSG Krefeld schloss durch den 34:24-Sieg gegen Varel nach Punkten wieder auf.
Das nächste Heimspiel: Samstag, 23. Januar, 19.30 Uhr, in der Geestlandhalle gegen den Tabellenelften Schalksmühle. "Das wird ein schweres Spiel ", ahnt Ott. "Die haben gut eingekauft. Aber wenn wir unsere Hausaufgaben erledigen, werden wir gewinnen. Und wir werden gewinnen. Fertig."