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Die Überraschung blieb aus

Erzielte vier Tore - Maciek Tluczynski

Fredenbeck verliert beim Liga-Dritten und trifft jetzt auf den Tabellenführer / Beckdorf holt einen Punkt gegen Flensburg II

ig. Stade.Die Überraschung lag in der Luft. Doch am Ende musste sich Handball-Drittligist VfL Fredenbeck in Altenholz doch mit einem 23:28 geschlagen geben. In der 35. Minute führte der VfL beim Tabellendritten noch mit 16:15.
Altenholz erwischte vor heimischen Fans den besseren Start. Fast jeder Wurf war ein Treffer, sodass die Gastgeber sich in der 18. Minute mit 9:5 absetzen konnten. Im Fredenbecker Angriff lief bis dahin wenig. Auch die Außenspieler konnten nicht in Szene gesetzt werden. Einziger Lichtblick: Jonas Buhrfeind mit vier Toren von der rechten Seite.
Als sich Fredenbecks Torwart Edgars Kuksa steigerte, kam das Ott-Team noch einmal heran. Zehn Sekunden vor dem Pausenpfiff traf Philipp Grote zum 13:13. Im zweiten Durchgang ging der VfL beim 14:13 sogar in Führung. Die Abwehr stand jetzt besser. Bis zum 20:20 (48.) war das Spiel völlig offen. Dann brachen die Gäste ein, Altenholz warf fünf Tore. Das Spiel war entschieden! Fredenbeck findet sich in der Tabelle auf Platz zehn wieder.

Am Samstag, 21. März, tritt der VfL beim ungeschlagenen Tabellenführer Wilhelmshavener SV an. "Wir wollen die Begegnung so lange wie möglich offen halten", sagt Trainer Andreas Ott. Nach dem Auswärtsspiel stehen drei Heimspiele in Folge an. In der Geestlandhalle gastieren Großburgwedel, Achim/Baden und Varel-Friesland.

Beckdorf spielte gegen die Bundesliga-Reserve von Flensburg/Handewitt 25:25. Nicht zur Zufriedenheit des Trainers Thorsten Detjen: "Nach dem Spielverlauf wären zwei Punkte möglich gewesen." Als Hauptursache für den verpassten Erfolg nannte der Coach die mehr als 20 Fehlwürfe.
Unter den Zuschauern weilte auch Daniel Untermann, der in der neuen Saison das Amt des Trainers übernimmt. Der aus Berlin stammende Sport- und Fitnesskaufmann war zuletzt Trainer der HSG Baunatal, verweist auf Trainerstationen in Berlin (Oberliga und 3. Liga), der Schweiz (1. Liga), Konstanz (3. Liga) und Baunatal (Oberliga und 2. Liga) sowie als Auswahltrainer in verschiedenen Landesverbänden. Untermann gilt als Verfechter bedingungslosen Abwehrspiels und attraktiven Tempo-Handballs.