Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Drei Siebenmeter vergeben!

Hände zum Himmel - der Ball prallt an der Abwehr ab

Drittligist VfL Fredenbeck verliert das "Endspiel" gegen Oranienburg


ig. Fredenbeck. "DJ Schnacki" ist beim VfL Fredenbeck für die Musik zuständig. Für das "Endspiel" des Handball-Drittligisten besorgte der Fredenbecker extra eine "Lärmorgel", mit der Fans für Stimmung sorgen sollten. Schufen sie auch! Fast bis zur letzten Minute der Partie. Als der Club dann aber Sekunden vor dem Abpfiff mit zwei Treffern zurücklag, wurde es ein wenig stiller in der Halle. Das erzürnte Trainer Andreas Ott. Auf der Pressekonferenz gab es Schelte für die Fans. Er erwarte, dass die Zuschauer den VfL bis zur letzten Sekunde frenetisch anfeuern. Die Folge: Ott erntete Pfiffe in der Geestlandhalle.
Beim Geestclub liegen die Nerven nach der bitteren 25:27-Schlappe gegen Oranienburg blank. Die Hoffnung, in der Liga doch noch eine Aufholjagd zu starten, entpuppt sich als Strohfeuer. Nur ein Sieg gegen den Tabellenzwölften hätte dem VfL die realistische Chance geboten, das Abstiegsgespenst in Schach zu halten.
Der Fredenbecker Rückraum kam diesmal gar nicht zum Zug. Maciek Tluczynski, im Hinspiel noch mit 13 Toren der überragende Torschütze, erzielte nur einen Treffer. Drei vergebene Siebenmeter sorgten dafür, dass sich der VfL nach der 15:12-Führung nicht weiter absetzen konnte. Oranienburg war kämpferisch besser eingestellt. In der 44. Minute glichen die Gäste zum 20:20 aus. Bis zum 25:25 in der 55. Minute war das Spiel offen. Danach ließen die Fredenbecker ihre Chancen liegen. Am kommenden Wochenende müssen die Spieler von Andreas Ott auswärts antreten. Gegner ist Burgdorf II.