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Drittligist Fredenbeck verliert deutlich gegen Titelanwärter

Pascal Czaplinski wird von der Springer Abwehr gestoppt

Beckdorf besiegt THW kiel II

ig. Fredenbeck. Bittere Lektion für den Handball-Drittligisten VfL Fredenbeck. Das Team von Trainer Uwe Inderthal verlor das Heimspiel gegen den Meisterschaftsaspiranten vor 500 Zuschauern HF Springe deutlich mit 24:33 Toren. Besser machte es der SV Beckdorf. Der Kreiskonkurrent besiegte im Auswärtsspiel THW Kiel II mit 31 : 39, bleibt in der Spitzengruppe.
Beim Gang in die Kabinen lagen die Springer schon mit 18:10 Toren in Front. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Handballfreunde das klar spielbestimmende Team. "Wir waren mutlos ohne Selbstvertrauen", resümierte ein enttäuschter Coach Inderthal nach der einseitigen Partie. Dabei hatte der Übungsleiter noch vor der Partie an die Spieler appelliert, den Einsatz und Siegeswillen aus der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Hannover wieder zu zelebrieren. Doch Moral und Engagement blieben auf der Strecke, die Quote der technischen Fehler fiel zu hoch aus.
Beim VfL trafen die Rückraumspieler nicht. Springe hatte den besseren Keeper zwischen den Pfosten und die aggressivere Abwehr davor. In der Anfangsphase lief beim VfL gar nichts. Die Gäste führten mit 6:1. Beim 6:8 fanden die Niedersachsen den Anschluss. Doch als Springe sieben Mal in Folge traf, war die Partie beim 15:6 schon vorentschieden. Auch nach der Pause gab es für Fredenbecks Rückraum keinen Erfolg. Über die Außen lief wenig und über den Kreis fiel nicht ein einziger Treffer. Deutlich wird: Beim Geestclub fehlt ein Akteur, der Verantwortung übernimmt. Eine Aufgabe, die Robert Kieliba übernehmen sollte. Der polnische Neuzugang ist aber verletzt. "Kann vielleicht wieder im Dezember auflaufen", hofft Coach Inderthal. "Jetzt kommen die Spiele mit Teams auf Augenhöhe", so der Trainer. Gegen Minden am Sonntag, 16 Uhr, soll gepunktet werden.

Selbst eine rote Karte für Beckdorfs Torgaranten Stefan Völkers konnte das Team von Trainer Lars Dammann nicht stoppen. Souverän wurde der Sieg bei Kiels Reserve eingefahren. Coach Dammann hofft, dass das Heimspiel am Samstag, 5. Oktober, gegen Schlusslicht Habenhausen in eigener Halle stattfinden kann.