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"Eddie" hält den Sieg fest

Fredenbeck steht nach 26:25-Sieg gegen Potsdam im DHB-Pokal

ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck schließt die Saison vor 800 Zuschauern mit einem 26:25-Sieg gegen den 1. VfL Potsdam ab, sichert sich Tabellenplatz sechs und qualifiziert sich für den DHB-Pokal.
Schon nach sieben Minuten führte das Team von Trainer Andreas Ott mit 4:0. Für Potsdam gab es kein Durchkommen. Als Jürgen Steinscherer in der 22. Minute das 10:5 für den VfL erzielte, deutete sich ein sicherer Sieg an. Doch Potsdam steigerte sich, verkürzte zur Pause auf 11:12.
Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel ausgeglichen. Potsdam deckte offensiver. Nach dem 16:15 setzte sich Fredenbeck noch einmal mit 25:21 (53. Min.) ab. Im Rückraum übernahm Jonas Vonnahme die Verantwortung, erzielte vier Tore. Am Kreis sorgte Philipp Grote für schöne Tore. Auf der rechten Halbposition war Bennet Kretschmer mit zehn Feldtoren einer der Matchwinner.
In der Schlussphase wurde es wieder spannend. Die Zuschauer hielt es längst nicht mehr auf den Sitzen. Sie feierten schon den Sieg, nachdem David Oppong 38 Sekunden vor dem Schlusspfiff das 26:24 für Fredenbeck erzielte. Potsdam ließ nicht nach, erzielte im Gegenzug den Anschlusstreffer zum 25:26. Noch 30 Sekunden: Fredenbeck spielt einen schnellen Angriff über die rechte Außenposition - und scheitert. Potsdam besitzt sogar noch eine Chance zum erstmaligen Ausgleich:Tempogegenstoß der Gäste, frei vor Keeper Edgars Kuksa - "Eddie" hält Sekunden vor dem Abpfiff den Sieg mit einer Glanzparade fest, löst in der Geestlandhalle grenzenlosen Jubel aus. Die Fans feiern ihren VfL minutenlang mit stehenden Ovationen. Für Lars Kratzenberg war die Partie gegen Potsdam das letzte Spiel. Der Rückraum-Spezialist wurde von der Mannschaft mit einer Collage seiner Stationen beim Geestclub verabschiedet. Der Fredenbecker wechselt wohl zu einem Zweitliga-Club. Über seinen neuen Verein will er noch nichts sagen.