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Eine unnötige Niederlage

Machte ein gutes Spiel, erzielte vier Tore: Tim Schlichting

Dritte Liga: Fredenbecker kassieren Niederlage gegen Altenholz / Anschluss an die Spitze verloren / Auswärtsspiel gegen Bernburg

ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck kann mit den Top-Teams der 3. Liga noch nicht mithalten. Vor rund 1.000 Zuschauern unterlag der VfL im Handball-Spitzenspiel dem Tabellenzweiten, TSV Altenholz, mit einem am Ende zu hohen 34:38.
Fredenbeck erwischte einen guten Start, führte dank der Paraden von Edgars Kuksa nach fünf Minuten mit 4:1. Beim 5:5 glichen die Gäste erstmals aus. Fredenbeck bestimmte den ersten Durchgang jedoch klar. Nach seiner Verletzungspause war Zdenek Polásek erstmals wieder dabei - ganz wichtig für die Fredenbecker Abwehr, denn mit Fabian Schulte-Berthold musste ein starker Abwehrspieler des VfL pausieren. Nach dem 16:11 durch Sebastian Rumniak (28. Minute) kippte das Spiel. Fredenbeck schloss überhastet ab. Angesichts der klaren Führung völlig unnötig. "Wir haben nicht mehr getroffen", so Trainer Andreas Ott. Im Gegenzug kassierte sein Team vor der Pause noch den 14:17-Anschlusstreffer.
Nach dem Seitenwechsel kam der VfL mit der offensiveren Abwehr der Altenholzer nicht klar. Immer wieder scheiterte der Geestclub mit Würfen oder Anspielen aus dem Rückraum. In der 40. Minute schaffte Timon Kaminski den Ausgleich zum 22:22. Zehn Minuten später setzte sich Altenholz sogar mit drei Toren ab (30:27). Das Fredenbecker Publikum sorgte jetzt für eine tolle Stimmung. Der VfL kämpfte sich noch einmal zurück ins Spiel. Zwei sicher verwandelte Siebenmeter von Jürgen Steinscherer, der auf seiner eigentlichen Linksaußenposition zu wenig in Szene gesetzt wurde, und ein weiteres Tor vom stark aufspielenden Lars Kratzenberg sorgten in der 54. Minute für den umjubelten 30:30-Ausgleich. In der Schlussphase reichte es jedoch – wie schon in den letzten Begegnungen – nicht zu mehr. Gästetrainer Mannhard Bech: "Am Anfang sah es noch nicht nach einem Sieg aus. Die Fredenbecker gingen leidenschaftlich in diese Begegnung, um mit einem Sieg gegen uns unbedingt Anschluss an die Spitze zu halten."
Bitter für den Geestclub: Der so wichtige Akteur Sebastian Rumniak brach sich einen Finger, fällt für lange Zeit aus. Am kommenden Wochenende trifft das Ott-Team, das jetzt in der Tabelle Platz sieben besetzt, auswärts auf den Tabellen-Neunten Berneburg. "Eine hart spielende Mannschaft", sagt Ott. Die Tagesform werde entscheiden.