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Erste Saisonniederlage für VfL Fredenbeck: "So spielt man nicht Handball!"

Erzielte vier Tore: Fabian Schulte-Berthold
ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck ist nach seiner ersten Niederlage auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt. Ausgerechnet vor eigenem Publikum in der mit rund 1.000 Zuschauern trotz Herbstferien stark besetzten Geestlandhalle verlor der Tabellenführer gegen die SG Ratingen verdient mit 28:35. Die Tabellenführung hat die HSG Krefeld übernommen, die am Sonntag das Spitzenspiel in Leichlingen mit 33:32 gewann.

Die enttäuschten Fredenbecker Fans erlebten ein Team, das durch viele Fehlpässe „glänzte“, konsequente Abwehrarbeit vermissen ließ und im Angriff versagte. Im Fredenbecker Rückraum fehlte der sichere Vollstrecker. Erstmals hatte der verletzungsbedingte Ausfall von Maciek Tluczynski und Zdenek Polasek Auswirkungen, denn von den anderen Rückraumspielern kam viel zu wenig. Trainer Andreas Ott war sauer: „So spielt man keinen Handball.“ Seine Crew habe heute Handball gespielt wie zuletzt vor zwei Jahren.

„Die Mannschaft hat sich nicht an die Absprachen gehalten“, so der Coach auf der Pressekonferenz. „Ich entschuldige mich bei den Fans für die Leistung.“ Ott musste ziemlich lange überlegen, wer zum „Spieler des Tages gekürt“ werden solle. Die Wahl fiel dann auf Eike Wertz, der drei sehenswerte Tore erzielte.

VfL-Geschäftsführer Ulli Koch ahnte schon nach 20 Minuten „Böses“. „Unser Team hat den Tabellensiebten im Kopf, meint, das ist eine leichte Aufgabe. Von wegen.“