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Fredenbeck hielt lange mit

Führte beim VfL die Regie: Maciek Tluczinski
28:33! Der VfL Fredenbeck überzeugt im Spiel gegen den Rekordmeister THW Kiel / Trainer Alfred Gilason: "In Hamm steht ein anderes Spiel an"
ig. Fredenbeck. Der VfL Fredenbeck verkauft sich gegen den Rekordmeister THW Kiel vor mehr als 1.300 begeisterten Fans „teuer“. Das Team von Trainer Andreas Ott unterlag am vergangenen Dienstag dem THW Kiel nur mit 28:33. Klar, beim dreifachen Champions-League-Sieger fehlten neun Olympioniken, trotzdem war die „Zebra-Herde“ von Trainer Alfred Gislason mit zahlreichen Nationalspielern bestückt.
Für die Kieler war die Partie in der altehrwürdigen Geestlandhalle, in der Ende der 1980er bis Mitte der 1990er Jahre sieben Spielzeiten lang der Bundesliga-Handball ein Zuhause hatte, ein besonderes Testspiel. Schließlich ist der VfL am 27. August in Hamm erster Pflichtspielgegner des Rekordmeisters, wenn es im DHB-Pokal um den Einzug in das Achtelfinale geht. Dann werde das Team allerdings ein anderes Gesicht als am Dienstagabend haben, so der THW-Coach. "Das wird das ein anderes Spiel sein." Der Coach des 20-fachen Deutschen Meisters musste beim Spiel auf seine neun Olympia-Fahrer Niklas Landin, Andreas Wolff, Christian Dissinger, Steffen Weinhold, Patrick Wiencek, Rene Toft Hansen, Ilija Brozovic, Lukas Nilsson und Domagoj Duvnjak verzichten. Gleichwohl: Der Trainer zollte Fredenbeck Respekt. Der Vfl habe ihm besonders in Halbzeit eins gefallen. „Hätten sie weniger Fehlpässe gespielt, wäre wohl mehr drin gewesen.“ Auch Trainer Ott fand Lob für sein Team. „Die Jungs haben das richtig gut gemacht.“ Stimmt: Fredenbeck hielt lange mit. Bester war Fredenbecks Torwart Jannik Rohde. Seine Paraden hielten das Spiel lange offen. Sein Kommentar: „Das war Werbung für den Handball“. Erst nach technischen Fehlern der Gastgeber setzte sich der Rekordmeister nach dem 5:5 mit zwei Toren ab. Halbzeitstand: 17:15 für die „Zebras“. Im zweiten Durchgang wechselte der Geestclub Fredenbeck auf mehreren Positionen. Ins Tor ging Neuzugang Fabian Piatke. Viel Beifall bekam Torben Sauff für seine zwei Treffer. Als B-Jugend-Spieler verließ er den Verein, ist jetzt wieder für die Blauen Jungs aktiv. Auch Neuzugang Tim Schlichting erzielte vor großer Kulisse seinen ersten Treffer.
Nach dem Abpfiff gaben sich die Kieler "fannah", schrieben Autogramme und ließen sich mit den Anhängern fotografieren. .