Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Fredenbeck verschenkt einen Punkt

War mit neun Treffern der bester Fredenbecker Werfer - Maciek Tluczynsky

Fredenbeck verabschiedet sich von den Fans im letzten Spiel des Jahres mit einem Unentschieden / Unnötiger Punktverlust

ig. Fredenbeck. Das war kein Spiel für schwache Nerven: Handball-Drittligist Fredenbeck führt gegen den Oranienburger HC schon mit sechs Toren, fängt sich in der Schluss-Sekunde das 29:29 ein, verschenkt einen Punkt und belegt zum Ende der Hin-Serie punktgleich mit Oranienburg den 12. Tabellenplatz. Beste Torschützen beim VfL Fredenbeck waren Tluczynski mit neun und Kratzenberg mit sechs Treffern.

Die fünf Top-Teams der Liga waren bereits zu Gast in der Geestlandhalle. Am vergangenen Samstag wollte der VfL mit einer Serie loslegen und an die bisher auswärts gezeigten Leistungen anschließen. Doch nach der 11:5-Führung in der 20. Minute kippte das Spiel. Nach Fehlern im Angriff kassierte der VfL wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff noch den 11:14-Anschlusstreffer der Gäste. Ein Tor, das für Oranienburg in der Endabrechnung noch ganz wichtig werden sollte.
Nach der Pause fand der VfL nicht mehr ins Spiel. Oranienburg verkürzte auf 14:15. Von da an blieb die Partie bis zum Schluss spannend.

Für den erkrankten Jürgen Steinscherer sprang Lukas Kraeft noch einmal ein. Der Verbandsspieler der 2. Herren feierte mit seinen trickreichen Würfen ein gelungenes Comeback. Als Maciek Tluczynski 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff das 29:28 erzielte, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzen. Die Fans verfolgten mit stehenden Ovationen die letzten Sekunden, in denen der VfL es verpasste, einen Neunmeter der Gäste energischer zu stoppen. Der HC traf zum 29:29-Ausgleich.

Trainer Andreas Ott war nach den 60 Minuten sauer und enttäuscht: "In der ersten Halbzeit haben wir gut verteidigt. In Hälfte zwei wollten oder konnten in der Abwehr nicht mehr alle zusammenarbeiten."